Rumänische Mititei auf einem Grill. Imago/agefotostock

Für einige beginnt sie erst Ende März, andere sind schon fast wieder mittendrin: dir Grillsaison. Während hierzulande vor allem Würstchen, Steaks und Gemüse auf den Grill kommen, wird in Rumänien kein Grill entfacht, ohne dass dort mindestens eine Handvoll Mititei draufgelegt werden. Das sind Hackwürstchen, die je nach Rezept aus Rindfleisch, oder einer Mischung aus Rind, Schwein und Lamm bestehen.

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Die Mititei, die auch liebevoll Mici (die Kleinen) genannt werden, sind unfassbar saftig und aromatisch und das beste: auch ziemlich leicht nachzukochen. Zumindest, wenn man das richtige Rezept hat. Davon gibt es, wie bei allen Traditionsgerichten ziemlich viele. Dieses hier stammt von meinem Großvater aus Rumänien.

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Die Zutaten für rumänische Mititei

Sie brauchen 500 Gramm Rinderhack, 300 Gramm Schweinehack, 200 Gramm Lammhack, 3 Teelöffel Natron, 6 Knoblauchzehen, 150 Milliliter Rinderbrühe, 100 Milliliter Mineralwasser, 1 Esslöffel Thymian, 2 Teelöffel Piment, 2 Teelöffel Kreuzkümmel, 1 Teelöffel Chiliflocken, Salz, schwarzer Pfeffer, Olivenöl.

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Leckere Mititei mit eingelegten Gurken und Brot auf dem Teller. Imago/agefotostock

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Das Rezept für leckere rumänische Mititei

So geht's: Hacken Sie den Knoblauch klein und geben ihn mit den Gewürzen, dem Natron, sowie einer ordentlichen Prise Salz und Pfeffer zu dem Hackfleisch und vermengen alles. Anschließend geben Sie auch die Rinderbrühe und das Mineralwasser hinzu und verkneten alles mit den Händen zu einem beinahe glatten Fleischteig.

Wie auch Teig aus Mehl muss der Mititei-Teig erstmal mindestens 12 Stunden lang im Kühlschrank gehen. In manchen Rezepten ist gar von 24 Stunden die Rede.

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Danach können sie mit angefeuchteten Händen zu kleinen, dicken, maximal zeigefingerlangen Würstchen geformt werden, ehe es ans Braten geht. Am besten schmecken Mititei vom Grill, aber auch in der Pfanne ist die Zubereitung möglich.

Wichtig ist: Den Grill und die Pfanne möglichst auf hohe Hitze zu bringen. Außerdem sollten Sie je eine Schale mit (Knoblauch-)Öl und Salzwasser bereitstellen.

Braten Sie die Mititei nun von allen Seiten scharf an und bestreichen Sie alle Seiten nach dem Anbraten erst mit dem Salzwasser und dann mit dem Knoblauchöl. Zum Abschluss stellen Sie die Hack-Würstchen noch auf die Enden. Traditionell werden die Mititei mit einem leicht rosafarbenen Kern gegessen. Wenn Ihnen das bei Hackfleisch aber nicht geheuer ist, braten Sie sie ruhig durch. Saftig sollten sie trotzdem bleiben.

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Zu Mititei wird traditionell Schafskäse, eingelegtes Gemüse, Senf und frische Peperoni gereicht. Auch Rotkohl und Kartoffeln (auch Pommes) passen hervorragend dazu.

Guten Appetit!