Falscher Hase ist ein Klassiker der Hausmannskost - mit diesem Rezept ist der Hackbraten sehr leicht herzustellen. imago/imagebroker

Es gibt Gerichte, die sich über Jahrzehnte zu echten Klassikern entwickelten – und die heute doch viel zu selten auf dem Esstisch landen. Dabei haben sie echt Kult-Status. Ein gutes Beispiel ist der „Falsche Hase“ – ein Hackbraten, der einen ziemlich seltsamen Namen trägt. Hasenfleisch ist natürlich nicht darin, aber trotzdem ist das Gericht einfach köstlich. Und der Braten ist nicht schwer zuzubereiten. Hier kommt das einfache Grundrezept – viel Freude beim Nachkochen!

Rezept für „Falscher Hase“: So gelingt der Hackbraten schnell und einfach

Übrigens: Warum der „Falsche Hase“ zu seinem Namen kam, ist nicht vollständig klar. Es heißt, der Ursprung liege in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals waren Lebensmittel knapp, Fleisch Mangelware. Man aß gern Hase, doch dann wurden die Tiere unter Artenschutz gestellt.

Wer also einen Braten auf den Tisch zaubern wollte, war gezwungen, sich etwas einfallen zu lassen. Über die Jahre entwickelte sich das Gericht zum Kult – besonders in der DDR war es beliebt, weil die Zutaten leicht aufzutreiben waren. Hier kommt das simple Grundrezept.

Jetzt auch lesen: Kennen Sie noch Ofenschlupfer? Mit diesem Rezept wird er lecker wie bei Mutti >>

Sie brauchen: 1 Brötchen vom Vortag, 4 Eier, 1 Kilogramm gemischtes Hackfleisch, 1 große Zwiebel, Salz und Pfeffer, Knoblauch- und Paprikapulver.

Und so geht’s: Das Brötchen in kaltem Wasser einweichen und gut ausdrücken. Drei der Eier in kochendem Wasser für etwa zehn Minuten garen, dann abschrecken und die Schale entfernen. In einer Schüssel das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Knoblauch- und Paprikapulver kräftig würzen.

Hackbraten wie bei Oma: „Falscher Hase“ schmeckt einfach köstlich!

Die Zwiebel schälen, klein hacken und zum Fleisch geben. Das ausgedrückte Brötchen in die Mischung geben und alles zu einem glatten Teig vermischen. Eine Kastenform fetten und die Hälfte der Fleischmasse einfüllen. Dann die drei hartgekochten Eier darauf legen und mit dem übrigen Fleisch bedecken.

Jetzt auch lesen: Leckeres Rezept mit Weißkohl: Schmorkohl mit Hackfleisch wie bei Oma! So wird aus dem Wintergemüse ein leckeres Pfannengericht >>

Den Braten im vorgeheizten Ofen (200 Grad Ober- und Unterhitze) für etwa 60 Minuten backen. Herausnehmen, stürzen und in Scheiben schneiden. Dazu passen etwa Kartoffelpüree und Mischgemüse.