Ofenkartoffeln sind lecker und einfach zu machen – und sie sind nicht nur als Beilage ein echter Genuss. imago/Chromorange

Es gibt Speisen, die sich im Restaurant wohl jeder gern bestellt – aber zu Hause kommen sie nie auf den Tisch. Das beste Beispiel: Wenn es am heimischen Herd ans Kochen geht, kommen Kartoffeln höchstens als Salzkartoffeln oder Kartoffelbrei auf den Teller.

Folienkartoffeln mit Knoblauch-Quark: Diese Zutaten brauchen Sie

Aber auf die Idee, mal eine leckere Folienkartoffel im eigenen Ofen zuzubereiten, kommen wohl die wenigsten. Dabei gehören sie in jedem guten Grill-Restaurant auf die Speisekarte, sind unfassbar lecker – und bereiten sich quasi fast von alleine zu.

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Denn: Es muss eigentlich nichts besonderes gemacht werden. Die Kartoffeln werden in Folie gewickelt im Ofen gebacken – und während sie garen, kann sich der Hobbykoch ganz auf die Beilagen konzentrieren. Und auch das muss nicht kompliziert sein. Hier kommt ein Basis-Rezept für Folienkartoffeln mit Knoblauch-Kräuter-Quark – probieren Sie es mal aus!

Sie brauchen: 8 große Kartoffeln, mehligkochend, 8 Teelöffel Öl, Salz und Pfeffer, Alufolie, 500 Gramm Magerquark, frischen Schnittlauch, frische Petersilie, 3 Knoblauchzehen, Paprikapulver

Traditionell werden Folienkartoffeln mit Kräuterquark serviert. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Rezept. imago/westend61

Und so geht’s: Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze oder 200 Grad Umluft vorheizen. Aus der Alufolie acht ausreichend große Quadrate ausreißen oder ausschneiden. Diese mit einem Pinsel jeweils mit etwas Öl bestreichen. Die Kartoffeln waschen, damit die Schale nicht mehr schmutzig ist. Mit einer Gabel von außen ringsherum mehrfach einstechen.

Dann salzen und pfeffern und fest in die Alufolie einrollen. Auf ein Blech legen und im Ofen für etwa 60 Minuten backen. Wer diese leckere Beilage im Sommer beim Grillabend zubereiten will, legt die eingewickelten Kartoffeln direkt in die Glut – auch das funktioniert.

Folienkartoffeln selber machen: So gehen Ofenkartoffeln mit Kräuterquark

In der Zwischenzeit geht es an den Knoblauch-Quark. Dafür den Magerquark in eine Schüssel geben, kräftig salzen, pfeffern und mit Paprikapulver abschmecken. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken oder – noch besser – durch eine Knoblauchpresse in den Quark drücken.

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Schnittlauch und Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Kräuter zum Quark geben und alles gut verrühren. Der Dip sollte gut durchziehen!

Am Ende die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und mit dem Quark anrichten. Dazu passt auch ein leckerer Coleslaw-Salat oder ein frischer Gurkensalat. Guten Appetit!

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