Wie kocht man Kartoffeln richtig? Hier gibt es ein paar wertvolle Tipps und Tricks. imago/shotshop

Sie gehören zu den wichtigsten Lebensmitteln der Deutschen – jeder von uns vertilgt im Durchschnitt rund 60 Kilogramm im Jahr. Die Rede ist von Kartoffeln. Der Grund, warum wir die Erdäpfel so sehr mögen, liegt dabei auf der Hand: Sie passen als Beilage einfach zu allen Gerichten, lassen sich im Handumdrehen zu leckeren Aufläufen und Suppen verarbeiten… und sind überhaupt nicht schwer und obendrein noch günstig zu bekommen. Nur an einem verzweifeln Hobbyköche immer wieder: Wie kocht man Kartoffeln richtig?

Kartoffeln richtig kochen: Wie lange müssen Kartoffeln eigentlich kochen?

Es beginnt schon bei der Auswahl der Sorte: Festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend… wann verwendet man welche Kartoffel? Festkochende Kartoffeln haben, wie der Name es schon verrät, eine besonders feste Struktur – sie sorgt dafür, dass die Form der Kartoffel beim Kochen erhalten bleibt. Sie bröckeln kaum und zerfallen nicht, was sie zu den perfekten Erdäpfeln für Bratkartoffeln, Aufläufe oder die klassische Petersilienkartoffel macht.

Lesen Sie jetzt auch: Geniales Rezept für ein leckeres Abendbrot: Kartoffelauflauf mit Spinat und Käse! So gelingt das köstliche Gratin im Handumdrehen >>

Etwas anders gestrickt sind die vorwiegend festkochenden Kartoffeln. Hier kann es passieren, dass sie ihre Form zu Teilen verlieren. Verwendet werden sollten diese Kartoffeln beispielsweise für Kartoffelecken aus dem Ofen oder für Folienkartoffeln. Auch für „Potatoe Skins“ sind diese Kartoffeln sehr gut geeignet (hier finden Sie das Rezept für Potatoe Skins). Bleiben noch die mehligkochenden Kartoffeln. Sie haben einen extrem hohen Stärke-Anteil, zerfallen beim Kochen. Bestens geeignet sind sie für Suppen, Kloßteige oder Kartoffelbrei.

Und wie kocht man nun die perfekten Kartoffeln? Das ist gar nicht schwer. In einem Topf wird Wasser aufgesetzt und kräftig gesalzen. Dann werden die Kartoffeln geschält und in gleich große stücke geschnitten.

Wichtiger Küchen-Tipp: Wie erkennt man, ob Kartoffeln gar sind?

Das ist besonders wichtig. Denn: Damit die Erdäpfel annähernd den gleichen Garpunkt erreichen, sollten sie nicht verschieden groß sein. Außerdem gilt: Je mundgerechte Stücke sind schneller durchgegart als ganze, riesige Kartoffeln.

Lesen Sie auch: Lust auf Frühling? DIESES leckere Rezept mit Kartoffeln und Spargel aus dem Ofen ist supereinfach! >>

Kochen sollten die Kartoffeln für etwa 20 bis 25 Minuten. Mehligkochende Kartoffeln lieben bei etwa 15 bis 20 Minuten. Profi-Tipp: Ob die Kartoffeln gar sind, lässt sich ganz leicht herausfinden. Einfach eine Gabel oder ein Messer hineinstechen. Gleiten die Kartoffelstücken von selbst von Messer oder Gabel, sind sie fertig. Übrigens: Wer geschmacklich etwas an den Erdäpfeln verändern möchte, kann eine geschälte Knoblauchzehe und nach Geschmack zwei oder drei Lorbeerblätter ins Kochwasser geben.

Jetzt auch lesen: Rezept vom Profi: So werden Bratkartoffeln richtig knusprig – fast ohne Fett >>