Das Rezept für diesen einfachen Quark-Gugelhupf kann ohne großen Aufwand zubereitet werden Imago Images/Shotshop

Haben Sie nicht auch wieder mal Lust auf einen so richtig saftigen Quark-Gugelhupf? Unser Rezept kann mit wenig Zutaten und ohne großen Aufwand zubereitet werden. Und das Ergebnis ist der Hit: Der Gugelhupf ist dank des Quarks super saftig und locker - ganz so wie früher, wenn die Oma ihn noch gebacken hat.

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Zutaten für den Gugelhupf

Sie brauchen für den Teig: 250 Gramm weiche Butter, 200 Gramm Zucker, 1 Prise Salz, 4 Eier (Gr. M), 1 Zitronenabrieb (Bio-Zitrone), 250 Gramm Weizenmehl (Type 405), 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, 2 Teelöffel Backpulver, 250 Gramm Speisequark (20 Prozent Fett), 100 Milliliter Milch, für die Verzierung Puderzucker

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Und so wird der saftige Gugelhupf gemacht:

1. Schlagen Sie die Butter, Zucker und dem Salz auf. Geben Sie nun die Eier einzeln nacheinander dazu. Dann rühren Sie den Zitronenabrieb unter. Nun kommt das Mehl, das Vanillepuddingpulver und das Backpulver zu der Teigmasse hinzu. Speisequark im Wechsel mit der Milch unterheben.

2. Füllen Sie nun den Teig in einer mit Butter eingefettet Gugelhupf-Form. Mit der Form ein wenig auf den Tisch klopfen, damit sich die Masse gut verteilt.

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3. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vor.

4. Etwa 45 Minuten im vorgeheizten Backofen goldgelb backen. Mit einem Stäbchen können Sie testen, ob der Kuchen fertig ist. Wenn kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, können Sie den Kuchen aus dem Ofen holen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Dann aus der Form stürzen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Fertig!

Guten Appetit!

Übrigens: Der erste Wortteil von Gugelhupf wird vermutlich von Gugel abgeleitet, weil die Backform dem Kopftuch (Gugel) gleicht, das die Bäuerinnen sich um den Kopf binden; diese Erklärung findet sich bereits 1774 in einem Kochbuch. Der Gugelhupf wurde in der Biedermeierzeit in Deutschland und Österreich im Bürgertum populär und galt geradezu als Statussymbol. Alte Kochbücher belegen, dass es lange Zeit kein Standardrezept für diesen Kuchen gab.

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Gugelhupfformen in der heutigen Form lassen sich bereits für die Römerzeit nachweisen, wie Ausgrabungen in Carnuntum, einer römischen Stadt in der Nähe von Wien, zeigen.