Dieser leckere Streuselkuchen gelingt jedem!
Dieser leckere Streuselkuchen gelingt jedem! Imago Images/Westend61

Haben Sie auch mal wieder Lust auf einen richtig leckeren Streuselkuchen? Dann los! Denn der flache Blechkuchen aus feinem Hefeteig mit einem Belag aus leckeren Streuseln - einer krümeligen Mischung aus Zucker, Fett und Mehl - ist ganz einfach zu machen. Früher war Streuselkuchen vor allem in Sachsen und Schlesien bekannt, heute ist er aber in ganz Deutschland beliebt. Wir verraten Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie den köstlichen Knuspergenuss zuhause nachbacken. Wer mag, kann natürlich auch noch Pflaumen oder Äpfel auf den Teig geben...

Jetzt lesen: Geniales Rezept für Stracciatella: Eiscreme selber machen – so geht’s ohne Eismaschine! Dieses leckere Eis müssen Sie probieren … >>

Zutaten für den Streuselkuchen:

Für den Teig:

Sie brauchen: 500 Gramm Mehl, 40 Gramm Hefe, 250 Milliliter Milch, 60 Gramm Zucker, eine Prise Salz, 100 Gramm Butter, 1 Ei, die Schale eine unbehandelten Zitrone, 100 Gramm Rosinen (wer mag)

Lesen Sie auch: Original DDR-Rezept: So gelingt Ihnen schnell und einfach die Eierschecke wie beim Bäcker!

Für die Streusel:

200 Gramm Mehl, 180 Gramm Zucker, 250 Gramm Butter, 1 Prise Zimt

Jetzt lesen: Karlsbader Schnitte: Mit diesen fünf einfachen Tricks pimpen Sie den leckeren DDR-Snack auf! >>

Und so wird der leckere Streuselkuchen gemacht:

1.    Vermischen Sie das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel. In der Mitte eine Vertiefung eindrücken und die Hefe hineinbröseln. Mit der Hälfte der vorher angewärmten Milch verrühren. Das Ganze dann zugedeckt 20 Minuten gehen lassen.

2.    Die Butter in der anderen Hälfte der erwärmten Milch schmelzen lassen. Dann die Mischung in den Teig geben. Nun fügen Sie den Zucker, das verquirlte Ei und die abgeriebene Zitronenschale hinzu.

3.    Nun kommt das Rührgerät mit den Knethaken zum Einsatz. Sie können natürlich auch einen Holzlöffel verwenden. Der Teig wird nun so lange geschlagen, bis er Blasen wirft und sich vom Boden der Schüssel löst. Wer mag, gibt Rosinen mit der Hand darunter. Nun lassen Sie das Gemisch zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen.

Lesen Sie auch: Ganz einfach und soooo saftig: So gelingt Ihnen der perfekte Quark-Gugelhupf – wie früher bei Oma

4.    Nun sollte der Hefeteig mittlerweile gut aufgegangen sein. Rollen Sie den Teig aus und geben Sie ihn auf das gut gefettete Backblech. Drücken Sie nun einen Rand hoch und lassen Sie alles nochmals 30 Minuten gehen.

5.    Für die Streusel das Mehl mit dem Zucker, der zerlassenen Butter und dem Zimt mischen. Alles dann gleichmäßig zu Krümeln zerpflücken und auf dem Teig verteilen.

6.    Den Streuselkuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad eine halbe Stunde backen, bis er goldgelb ist. Zu große Oberhitze sollten Sie vermeiden!

Guten Appetit!

Lesen Sie auch: Original-Rezept aus der DDR: Kennen Sie noch Prasselkuchen? SO schmeckt er wie früher bei Oma

Das sind die Ursachen, wenn die Streusel nicht gelingen:

Streusel werden zu hart, wenn zu viel Zucker beigegeben wurde.

Die Streusel verlaufen beim Backen, wenn zu viel Fett beigegeben wurde

Die Streusel krümeln beim Schneiden des Kuchens, wenn zu viel Mehl beigegeben wurde.

Übrigens: Der Streuselkuchen ist wohl in Obersachsen aufgekommen, das älteste bekannte Zeugnis ist in der 1584 erschienenen „Nawe Zeitunge“ des Kaspar Füger, wo zwei Bauern aus Meißen erzählen: „Wir essen … Christwecken oder Streusselen“. Der Sächsische Streuselkuchen ist unter den sächsischen Kuchen einer der bekanntesten.

Jetzt lesen: Geniales Rezept: Kennen Sie schon 48-Stunden-Kekse? Diese Schoko-Cookies sind die besten der Welt – und zergehen auf der Zunge… >>