Honig-Senf passt zu Brot, Fleisch und Käse. Imago/Panthermedia

Honig-Senf ist eine der beliebtesten und vielseitigsten kalten Soßen der Deutschen. Sie passt perfekt als Creme auf leckere Sandwiches, auch zum Grillen wird die Soße gerne als Dip oder Dressing für Salate gereicht, denn sie passt sowohl zu Fleisch, Fisch, aber auch ganz hervorragend zu Grillkäse, oder einfach frischem Fladenbrot. Doch meistens kommt der Honig-Senf aus der Tube und bringt dann diverse Stabilisatoren und Geschmacksverstärker mit sich. Dabei lässt die leckere Soße auch ganz einfach selbst herstellen – mit viel weniger Zusatzstoffen.

So einfach machen Sie Ihre eigene Honig-Senf-Soße

Ganz ohne Zusatzstoffe kommen Sie allerdings nur dann aus, wenn Sie beim Einkaufen ganz genau hinschauen, denn Sie benötigen auch einige Produkte, die nicht immer ohne auskommen.

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Honig-Senf-Soße passt zu den unterschiedlichsten Lebensmitteln. Imago/Panthermedia

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Sie benötigen für eine kleine Schüssel Honigsenf drei Esslöffel Senf (gerne guten Ostsenf), einen Esslöffel flüssigen Honig, drei Esslöffel Joghurt, ein kleines Stück geriebenen Ingwer, einen Esslöffel frischen Zitronensaft, einen Esslöffel Olivenöl, etwas frische Kresse, sowie Salz und Pfeffer.

Honig-Senf: So schnell ist der leckere Dip fertig

Die Zubereitung ist recht einfach und braucht auch keinen Herd und keine Hitze. Alles was Sie brauchen, ist ein Gefäß, das Sie gut verschließen können. Denn der einfachste Weg, die Zutaten zu vermengen, ist noch immer das Schütteln. Ein altes Marmeladenglas eignet sich hier beispielsweise hervorragend.

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Um den Honig-Senf also anzurühren füllen Sie also zunächst den Senf, den Honig, den Zitronensaft und den Joghurt in das Glas, verschließen es und schütteln kräftig. Dann schneiden Sie die Kresse vom Beet – Sie brauchen etwa ein Drittel des Beets – und reiben ein etwa daumennagelgroßes Stück Ingwer. Beides kommt anschließend mit dem Olivenöl ins Glas, das dann wieder verschlossen und geschüttelt wird.

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Anschließen können Sie den Honig-Senf mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren! Als Dip oder Sauce passt er zu zahlreichen Speisen – auch zu Raclette und Fondue.