Die leckeren Quarkkeulchen kann man zu Hause schnell selber machen und dann mit der ganzen Familie verputzen.
Die leckeren Quarkkeulchen kann man zu Hause schnell selber machen und dann mit der ganzen Familie verputzen. IMAGO/Panthermedia

Wenn am Bahnhof der Stand mit den leckeren Quarkbällchen steht, kommen Mamas und Papas oft nicht ohne Gebettel der Kleinen vorbei. Und zugeben, die kleinen Leckereien schmecken nicht nur dem Nachwuchs einfach köstlich. Doch statt immer und immer wieder viel Geld am Imbiss auszugeben, kann man leckere Quarkbällchen einfach und schnell auch zu Hause machen. Hier kommt das Rezept.

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Zutaten für Quarkkeulchen

Sie brauchen: 250 Gramm Quark, 2 Eier, 1 Packung Vanillezucker, 250 Gramm Mehl, 100 Gramm Zucker, Öl zum Frittieren, Zucker zum Wälzen

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So werden die schnellen Quarkkeulchen gemacht

So geht’s: Speisequark und Eier in einer Schüssel mit dem Handmixer cremig rühren. Vanillezucker und Zucker zugeben. Mehl und Backpulver durch ein Sieb einsieben. Alles mit dem Handmixer zu einem festen Teig verarbeiten.

Einen Gefrierbeutel oder Einweg-Spritzbeutel ohne Tülle zum Befüllen über einen Messbecher stülpen, dann mit einem Esslöffel den Quarkbällchen-Teig einfüllen und Beutel oben eindrehen. Den Beutel an der unteren Spitze großzügig aufschneiden. Die Öffnung sollte ca. drei bis vier Zentimeter groß sein.

In einem Topf Öl erhitzen. Das Öl solle nicht zu heiß sein, damit die Quarkbällchen auch innen durch werden ohne zu verbrennen. Mittlere Hitze ist deshalb perfekt. Nun den Quarkkeulchen-Teig durch den Spritzbeutel drücken und alle paar Zentimeter abschneiden. Teig direkt in das heiße Öl fallen lassen.

Wenn die Quarkbällchen goldbraun sind, mit der Schöpfkelle aus dem Öl nehmen. In Zucker wälzen und warm genießen. Guten Appetit!

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Die Quarkkeulchen werden nach Rezept zubereitet und dann in heißem Öl ausgebacken.
Die Quarkkeulchen werden nach Rezept zubereitet und dann in heißem Öl ausgebacken. IMAGO/Shotshop

Welches Öl eignet sich zum Frittieren von Quarkkeulchen?

Laut der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft sind grundsätzlich alle Öle und Fette zum Frittieren geeignet. Allerdings haben raffinierte Pflanzenöle, wie zum Beispiel raffiniertes Rapsöl, einen geringeren Gehalt an freien Fettsäuren als kaltgepresste, native Öle und dadurch einen höheren Rauchpunkt. Kaltgepresste Öle können nicht so hoch erhitzt werden und sind daher zum Frittieren nur bedingt geeignet.

Auch wichtig: Je weniger Eigengeschmack das Speiseöl hat, desto weniger verändert sich der Geschmack der frittieren Lebensmittel. Sonnenblumenöl ist in dieser Hinsicht gut geeignet, bekommt aber Punkte Abzug durch den hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Gute Frittieröle sind zum Beispiel Kokos- oder Palmöl, wobei letzteres einen eher schlechten Ruf hinsichtlich seiner Ökobilanz hat.