Knuspriges Ciabatta, das italienische Weißbrot, kann man ganz einfach selber backen. imago/YAY images

Es ist Grill-Saison! Zu einem saftigen Steak, deftigen Rostbräteln oder auch würzigem Gemüse vom Grill gehört natürlich auch knuspriges Brot als Beilage. Am besten Weißbrot, das passt zu Grill-Soßen, Kräuterbutter und Dips am besten. Und auch zu Kartoffelsalaten und Nudelsalaten, die zum Grillfleisch serviert werden. Ideal als Grill-Brot sind Baguette, Fladenbrot – oder aber das italienische Ciabatta. Und das lässt sich ganz einfach selber backen.

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Wir haben hier für Sie das Rezept für Ciabatta-Brote. Den Teig kann man übrigens auch zu Brötchen verbacken. Probieren Sie es aus!

Rezept für Ciabatta-Brote zum Selberbacken

Diese Zutaten brauchen Sie für zwei bis drei Ciabatta-Laibe: 500 Gramm Weizenmehl Type 550, 30 Gramm Hefe, 1/4 Liter lauwarmes Wasser, 1 Esslöffel Salz, 2 Esslöffel Olivenöl

Und so geht's: Zunächst das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Da hinein die die Hefe zerbröckeln und in die Mulde auch das lauwarme Wasser geben. Mit etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig anrühren und zugedeckt kurz gehen lassen.

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Dann Salz und Olivenöl dazugeben und alles mit dem Rührgerät (Knethaken) zu einem geschmeidigen, glatten Teig schlagen. Zudecken und gehen lassen, bis der Teig das Doppelte seines Volumens erreicht hat.

Dann den Teig zusammendrücken und zu zwei bis drei länglichen Laiben formen. Auf ein leicht bemehltes Backblech legen und mit einem Küchentuch bedecken. In einem warmen Raum etwa eine halbe Stunde gehen lassen.

In der Zeit den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Ein Tasse mit heißem Wasser in den Ofen stellen und die Brote 25–30 Minuten backen. Fertig ist das Ciabatta!

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Ciabatta aufpeppen mit Nüssen, Tomaten, Oliven oder Kräutern

Tipp: Das einfache italienische Landbrot kann man nach Geschmack und Belieben ergänzen. Zum Beispiel kann man Walnüsse, klein geschnittene getrocknete Tomaten, Oliven oder Kräuter vor dem Backen in den Teig geben.

Auf Deutsch heißt Ciabatta übrigens „Pantoffel“. Offenbar wegen der flachen und breiten Form des Weißbrotes. Das Brot wird meist auch für Bruschetta verwendet. Dabei werden die Weißbrotscheiben mit Knoblauch eingerieben, mit Olivenöl beträufelt und gesalzen. Das einzelne Bruschetta bekommt dann meist noch einen Belag, klassischerweise gehackte Tomaten und frischem Basilikum. Hier ein Burschetta-Rezept