Es geht doch nichts über ein leckeres Thaicurry. Wie das schon duftet! Imago Images/Westend61

Es geht doch nichts über ein leckeres Thaicurry. Wie das schon duftet! Ein gut gewürztes Curry kann Glücksgefühle auslösen. Und dafür muss es noch nicht einmal eine Fleischbeilage haben. Für unser exotisches Eintopfgericht benötigen Sie nur einen großen Topf, jede Menge leckeres Gemüse, Gewürze - und Mut, es auszuprobieren. Und der große Vorteil an unserem Rezept - es ist ratzfatz fertig. Nicht einmal 15 Minuten braucht es, bis das leckere Gemüsecurry auf dem Tisch steht. Wir verraten Ihnen, wie es geht.

Lesen Sie auch: In nur 25 Minuten fertig: Dieser Blumenkohl-Auflauf ist der Wahnsinn!

Zutaten für das leckere Gemüsecurry (für 2 bis 3 Personen)

Sie brauchen: reichlich Gemüse (am besten eignen sich Brokkoli, Möhren, Paprika, Blumenkohl), 1 bis 2 Zwiebeln, 1 Dose Kokosmilch, 3 Teelöffel rote Currypaste, 2 Teelöffel Sambal Oelek, 1 Knoblauchzehe, Salz, Öl zum Anbraten

Lesen Sie auch: Wie damals bei Oma: Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch – bei diesem Rezept läuft allen das Wasser im Mund zusammen! >>

Und so wird das leckere Gemüsecurry zubereitet

1. Zuerst waschen Sie das Gemüse nach Ihrer Wahl. Schneiden Sie das Gemüse dann in die gewünschte Größe. Beachten Sie aber die Garzeiten. So müssen Sie eine Möhre dünner schneiden als zum Beispiel den Brokkoli. Ziehen Sie auch die Zwiebeln und den Knoblauch ab und schneiden beides in kleine Stücke.

2. Nun schwitzen Sie die Zwiebel in der Pfanne in heißem Öl an. Nach und nach geben Sie nun das Gemüse dazu. Wieder beachten: Das mit der längsten Garzeit kommt zuerst in die Pfanne.

Lesen Sie auch: Das Rezept für Anfänger: Köstlich-saftiger Himbeerkuchen – den müssen Sie probieren! >>

3. Nun geben Sie die Currypaste und den gehackten Knoblauch dazu und verrühren alles kräftig.

4. Nun löschen Sie alles mit der Kokosmilch ab, geben Salz und Sambal Oelek dazu und lassen alles noch ein paar Minuten köcheln, bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat.

5. In der Zwischenzeit können Sie als Beilage Reis oder Reisnudel kochen. Alles heiß servieren!

Guten Appetit!

Übrigens: „Ursprünglich kommt Curry aus Indien. Dort bezeichnet es jedoch kein Würzmittel, sondern Gerichte, für die Fleisch, Fisch oder Gemüse mit Gewürzen in Flüssigkeit gegart wird“, erklärt Ingo Holland, Inhaber des Alten Gewürzamtes in Klingenberg (Hessen). Zumindest in Europa werden mittlerweile aber auch die für solche Gerichte verwendeten Würzmischungen Curry genannt.

Diese Mischungen können 5 oder auch 50 verschiedene Zutaten in unterschiedlichen Mengenverhältnissen enthalten. „Ich habe keine einzige Zutat entdeckt, die in allen Mischungen vorkommt“, erläutert Gabi Kaufmann vom Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. „Wichtige Gewürze sind jedoch auf jeden Fall Chili, Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Muskat und Ingwer.“ Die Zutaten prägen nicht nur das Aroma, sondern auch die Farbe. So sorgt Kurkuma für die typische Gelbfärbung. Chili-Schoten bringen rote Töne ins Spiel, Safran helles Apricot und gemahlener Koriandersamen erdiges Braun.

Lesen Sie dazu auch: Rezept für Blechkuchen aus der DDR: Kennen Sie „Speckfettkuchen“? Klingt komisch, schmeckt superlecker – Sie MÜSSEN ihn probieren! >>

Currymischungen gibt es sowohl als Pulver aus fein gemahlenen Gewürzen als auch als Paste. In welcher Form sie verwendet werden, hängt von den persönlichen Kochgewohnheit und der Verfügbarkeit ab. In jedem Fall gelten zwei Grundregeln: „Curry ist fettlöslich. Pulver sollte deshalb zunächst kurz in Butter oder Öl glasiert werden“, rät Sternekoch Hans Stefan Steinheuer. Eine Paste dagegen lasse sich gut mit Öl verrühren. Doch wichtig ist vor allem der richtige Zeitpunkt: „Die Mischung sollte so früh wie möglich an das Gericht gegeben werden, damit sich die Aromen voll entfalten können.“