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Zum Geburtstag meiner Tochter gab es kürzlich „Kalten Hund“. Meine Schwester hatte ihn mitgebracht. Alle waren so begeistert, dass sich schnell eine heiße Diskussion um das Rezept entbrannte.

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Die süße Sünde aus Keksen, Kakao und Kokosfett hatte jeder aus der Familie schon mal irgendwo zu irgendeinem Anlass gegessen. Zuletzt hatte meiner Tochter davon erstmals Wind bekommen, weil es das im Kroatien-Urlaub als Nachtisch gab. Da war er etwas weicher. Und auch ansonsten hatte jeder in der kleinen Runde seinen Teil beizutragen zu den verschiedenen Variationen, die man aus dem Grundrezept des „Kalten Hundes“ machen kann. Hier eine Auswahl:

Zutaten für einen „Kalten Hund“:

  • 250 Gramm Butterkekse
  • 200 Gramm Zartbitter-Kuvertüre
  • 400 Gramm Vollmilch-Kuvertüre
  • 150 Gramm Kokosfett
  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 Packungen Vanillinzucker

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So wird der „Kalte Hund“ gemacht:

1.       Eine Kastenform vorbereiten: dazu am besten einen Gefrierbeutel aufschneiden und die Kastenform damit auslegen. Perfekt eignet sich auch eine Backform aus Silikon.

2.       Schokolade feinhacken und zusammen mit der Schlagsahne und dem Kokosfett über einem Wasserbad schmelzen.

3.       Vanillezucker unterrühren.

4.       In die Kastenform eine Schicht Kekse legen. Darüber Schoko-Mischung verteilen, so dass die Kekse gerade so bedeckt sind. Es folgen im Wechsel Kekse und Schokolade, bis alle Zutaten ausgebraucht sind.

5.       Der „Kalte Hund“ kommt jetzt für mindestens fünf Stunden in den Kühlschrank und wird erst kurz vor dem Servieren rausgeholt. Im Kühlschrank hält er sich rund sieben Tage.

Guten Appetit!

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Variation 1: „Kalter Hund“ mit Rum

Ein Vorschlag, wäre es kein Kinder-Geburtstag gewesen, war die Variante mit Rum. Dafür 5 Esslöffel Lieblings-Rum in die Schoko-Kokos-Sahnemischung geben, mit unterrühren und wie in der Anleitung beschrieben den „Kalten Hund“ schichten.

Variation 2: „Kalter Hund“ mit Milch

Mein Vater kennt es noch, dass die Kekse für den „Kalten Hund“ vor dem Schichten kurz in Milch getränkt werden. Aber wirklich nur kurz. Das Kokosfett in der Schoko-Mischung verhindere dann, dass sie matschig werden. Insgesamt sei der Kuchen dann aber etwas weicher.

Variation 3: „Kalter Hund“ mit weißer Schokolade

Auch wirklich lecker klingt die Variante mit weißer Schokolade. Im Grund ersetzt man einfach die Kuvertüre aus dem Rezept von oben mit weißer Schokolade. Da es mittlerweile auch Butterkekse mit Schokogeschmack gibt, die deutlich dunkler sind als die gewöhnlichen, kann man für den Farbkontrast diese nehmen.