Augen auf beim Sonnenbrillenkauf: Nicht nur schick sollte sie sein, die Qualität hinsichtlich ihrer Schutzeigenschaften ist wichtig.
Augen auf beim Sonnenbrillenkauf: Nicht nur schick sollte sie sein, die Qualität hinsichtlich ihrer Schutzeigenschaften ist wichtig. dpa/Christin Klose

Wer eine neue Sonnenbrille sucht, hat die Qual der Wahl. Denn natürlich ist sie nicht nur Sonnenschutz, sondern sie soll eben auch megaschick sein, gilt sie doch heutzutage bei vielen als unverzichtbares Mode-Accessoire. Aber dennoch, man sollte nicht nur nach einem schicken Design schauen. Eine gute Sonnenbrille muss – gerade an sehr sonnigen Tagen – noch mehr können, als einfach nur gut auszusehen. Wichtig ist es auf Qualität zu setzen, damit die Augen auch gut bei starker UV-Strahlung geschützt sind.

Wichtigstes Kriterium: Wirksamer UV-Schutz

Kauft jemand eine Sonnenbrille in Deutschland, hat diese die CE-Zertifizierung. Diese darf auf gar keinen Fall fehlen. Entspricht doch damit die Brille der aktuellen EU-Norm – und garantiert wirksamen UV-Schutz für die Augen.

Zusätzlich können Verbraucher sich an der Aufschrift „UV 400“ oder „100 Prozent UV-Schutz“ orientieren. So könnten Kaufinteressenten noch sicherer sein, erklären die Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Denn so ein Modell filtere alle UV-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern heraus.

Neue Sonnenbrille: Welcher Blendungsfilter passt zu welcher Nutzung?

Auch der Blendungsfilter einer Sonnenbrille spielt eine wichtige Rolle: Es gibt hier die Kategorien von 1 bis 4. Der Wert gibt an, ab wie viel Prozent an Sonnenstrahlung der Filter absorbiert.

Sonnenbrillen der Kategorie 1 eignen sich beispielsweise für bewölkte Tage. Für einen Urlaub am Meer und in den Bergen empfehlen die Experten die höhere Schutzkategorie 3.

Übrigens gibt es auch selbsttönende Gläser, die für Brillenträger eine Option sind – allerdings seien diese Gläser nicht unbedingt für den Autoverkehr geeignet. Bei einem plötzlichen Wechsel müssen sich die Augen in der Regel umstellen – das könnte beim Fahren irritieren.