Autos sollten in der Natur nur auf dafür vorgesehenen Parkflächen stehen, bevor es zum Waldspaziergang oder an den Baggersee geht.  dpa/Christin Klose

Zurzeit sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein, wenn sie ihr Auto in der Natur parken wollen. Aufgrund von Trockenheit herrscht in einigen Gebieten erhöhte Waldbrandgefahr. Und nicht nur weggeschnippte Zigarettenstummel können da gefährlich werden, sondern auch ein falsch abgestelltes Auto.

Die Abgasanlagen von Verbrennungsmotoren heizen sich besonders am Katalysator extrem auf. Temperaturen von mehreren Hundert Grad können hier entstehen. Auch wenn Fahrtwind die Abgasanlage kühlt und Autohersteller an modernen Fahrzeugen spezielle Hitzeschutzbleche angebracht haben: Von einer Abgasanlage gehe eine nicht zu vernachlässigende Brandgefahr aus.

In Zeiten erhöhter Waldbrandgefahr sollten Autos daher keinesfalls auf trockenem Gras oder Waldboden abgestellt werden. Einmal in Brand geraten, ließe sich ein Auto ohne professionelle Hilfe kaum noch löschen. Das kann verheerende Folgen nach sich ziehen. Das übergreifende Feuer könnte ganze Felder und Wälder zerstören.

Und immer nur auf dafür freigegebenen Flächen parken. Das Parken auf Waldwegen oder am Straßenrand ist nicht nur verboten, sondern kann bei starker Trockenheit den Bewuchs unter dem Fahrzeuge entzünden.