Auf einen Stromausfall oder andere große und kleine Katastrophen sind wohl die wenigsten Menschen gut vorbereitet. dpa/Jörg Carstensen

Erst beschäftigte uns die Corona-Krise, zwischendurch gab es immer wieder kleinere und größere Naturkatastrophen – und nun weitet sich auch die Krise in der Ukraine immer weiter aus. Immer mehr Menschen fragen sich deshalb: Wie bereitet man sich vor, wie rüstet man sich am besten für den Ernstfall? Welche Vorräte und Ausrüstungsgegenstände braucht es, wenn plötzlich nichts mehr funktioniert?

Jetzt auch lesen: Der Krieg und die Tiere: Diese Bilder lassen keinen Tierfreund kalt! Deshalb ist es wichtig, Tierhaltern und ihren Lieben zu helfen >>

Wasser, Nudeln, Reis: Welche Vorräte sollte man für Notfälle lagern?

Es ist eine Frage, die nicht schwer zu beantworten ist, denn: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat für solche Fälle eine Checkliste erstellt, die beim Vorbereiten auf Notsituationen helfen soll. Die Behörde warnt auf der eigenen Website: „Ein Feuer, ein Unfall oder eine Katastrophe kommen meistens völlig unerwartet. Wenn die Wasserversorgung zusammenbricht, kann man keine Wasservorräte mehr anlegen.“ Man müsse vorsorgen.

Jetzt auch lesen:  Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine starten – doch die Hoffnungen sind gering >>

Wichtig seien dabei vor allem Vorräte, um einen längeren Zeitraum ohne Einkauf überstehen zu können. Es wird dazu geraten, 20 Liter Wasser zu bunkern, ein Zehn-Tage-Vorrat für einen Erwachsenen. 1,5 Liter pro Tag seien dabei zum Trinken gedacht, der halbe Liter werde aufgeschlagen, „um unabhängig von der öffentlichen Trinkwasserversorgung auch über Wasser zur Zubereitung von Lebensmitteln zu verfügen“.

Vorsorge für Krisen: DAS sollten Sie unbedingt im Haus haben

Auch bei den Lebensmitteln dürfte es in vielen Vorratsschränken prekär werden – als die Corona-Krise begann, hamsterten viele, füllten die Schränke auf. Aus Angst, plötzlich in einer Quarantäne zu stecken. Die Situation zeigte, wie schlecht die meisten vorbereitet sind.

Das Amt empfiehlt pro Person für zehn Tage etwa 3,5 Kilogramm Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln oder Reis, außerdem vier Kilogramm Gemüse und Hülsenfrüchte, 2,5 Kilogramm Obst und Nüsse sowie 2,6 Kilogramm Milch und Milchprodukte.

Lesen Sie dazu auch: Russlands Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft: So viele Atomraketen hat Russland – wird Putin sie auch einsetzen? >>

Doch nicht nur Lebensmittel sind wichtig! Falls es zum Stromausfall kommt, seien Kerzen, Teelichter, Streichhölzer, Taschenlampen und genug Reservebatterien nötig. Außerdem ist es gut, im Haushalt ein batteriebetriebenes Radio zu haben. Und, mindestens genauso wichtig: Die Hausapotheke muss gut bestückt sein, etwa mit Schmerzmitteln, Desinfektionsmitteln, Medikamenten gegen Erkältungskrankheiten und Durchfall und einem Fieberthermometer.