Welche Morgenroutinen dick machen und wie man sie ändern kann. (Symbolbild) Foto: Imago/Panthermedia

Es ist in jedem Jahr das gleiche, das kann auch die Corona-Pandemie nicht ändern. Wenn Weihnachten ein paar Monate zurückliegt und die Sonnenstrahlen immer kräftiger werden, wächst nicht nur die Lust am Draußensein, sondern auch der Wunsch, vielleicht doch ein paar über den Winter angefressene Pfunde loszuwerden. Zahlreiche Sportprogramme und Diäten versprechen den schnellen Erfolg. Doch auch im Alltag gibt es einigen Stellschrauben, an denen man drehen kann. So sind einige Morgenrituale echte Dickmacher. Doch keine Sorge. Sie können dem entgegenwirken.

1. Zu lange schlafen als Dickmacher

Schlaf ist wichtig für die Regeneration unseres Körpers. Doch zu viel sollte es nicht sein, denn wer zu lange schläft, produziert dabei zu viel Cortisol. Das Hormon regt nicht nur den Appetit an, sondern kann auch zu Fettanlagerungen in der Körpermitte führen. Vermieden wird dieser Dickmacher, wenn die Schlafzeit in jeder Nacht im Schnitt sieben bis acht Stunden beträgt. 

2. Die Rollläden unten lassen

Wer im Dunkeln in den Tag startet, wird nicht richtig wach. Das ist nicht nur eine Floskel, sondern auch durch Studien belegt. Denn Licht hemmt die Produktion des körpereigenen Schlafhormons Melatonin. Wer es sich nach dem Aufstehen hell in der Wohnung macht, hat mehr Energie und eine größere Motivation, Sport zu machen oder sich anderweitig zu bewegen. Das hilft gegen Zusatzfunde.

3. Das Bett nicht machen

Es mag unnötig erscheinen, morgens nach dem Aufstehen das Bett zu machen. Gerade in Corona-Zeiten, in denen ohnehin niemand zu Besuch kommt. Abnehm-Experten raten jedoch dazu, Decken und Kissen nach dem Aufstehen dennoch zu ordnen, um sich selbst im Kopf zu ordnen. Die Faustregel: Wer ein gemachtes Bett hat, bringt auch sonst Struktur in den Tag und plant dabei vielleicht ein kleines Workout ein.

4. Zu wenig frühstücken

Vor allem unter der Woche nehmen sich viele Menschen nicht besonders viel Zeit zum Frühstücken. Dabei legt diese Mahlzeit nicht nur die Grundlage für den Tag, sondern richtig ausgestaltet auch fürs Abnehmen. Denn wer zu wenig frühstückt, hat schneller wieder Hunger. Das liegt an dem Peptid Ghrelin, das in der Magenschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es regt den Appetit an und soll sogar Adipositas fördern. Das Problem: Fällt das Frühstück zu knapp aus, wird mehr Ghrelin produziert. Wer zum Frühstück etwa 600 Kilokalorien aufnimmt, verhindert die Bildung des Stoffes und nimmt laut einigen Studien langfristig ab.

5. Sich nicht täglich wiegen

Gerade am Anfang mag es demotivierend sein, jeden Tag auf die Waage zu steigen und mit dem unter Umständen fehlenden Erfolg konfrontiert zu werden, doch es hilft. Forscher der Cornell University im US-Staat New York haben das in einer Studie untersucht. Wenn man täglich auf die Waage steigt und das Ergebnis dokumentiert, kann man sich langfristig beim Abnehmen zuschauen und bleibt dran. Der perfekte Zeitpunkt zum Wiegen ist demnach morgens nach dem Aufstehen.