Wer seine Wäsche an der frischen Luft aufhängen kann, sollte das tun. Foto: Imago/agefotostock

Wer einen Wäschetrockner zu Hause hat, kann sich freuen – aber weil die Anschaffung eines solchen Gerätes ziemlich teuer ist, ist dieses Vergnügen leider nicht jedem vergönnt. Die meisten nutzen deshalb eine Wäschespinne oder einen Wäscheständer, hängen die nassen Sachen darüber. Und dann ab ins Schlaf- oder Kinderzimmer. Doch das ist ziemlich gefährlich, warnen Experten. KURIER verrät, warum man Wäsche nicht in der Wohnung trocknen sollte. Und was man tun kann, damit es nicht gefährlich für die Gesundheit wird.

Das Problem ist simpel: Natürlich ist nicht die Wäsche das eigentliche Problem, sondern die Feuchtigkeit. Denn: In einer Ladung nasser Wäsche stecken etwa zwei Liter Wasser. Wird die Wäsche in der Wohnung aufgehängt und getrocknet, steigt die Luftfeuchtigkeit im entsprechenden Raum rapide an. Die Folge: Es kann sich Schimmel an den Wänden bilden. Dann schweben die Sporen des Pilzes durch die Luft – sie können Atemwegserkrankungen, Allergien und Asthma auslösen. Hinzu kommt: Wenn die Feuchtigkeit Schaden anrichtet, muss unter Umständen der Verursache dafür aufkommen.

Mit diesen einfachen Tricks kann man Schimmelbildung vorbeugen

Doch es gibt Dinge, die man dagegen tun kann! Zuallererst natürlich: Wer einen Balkon zur Verfügung hat, sollte diesen zum Trocknen der Wäsche nutzen. Wer die Wäsche aber in der Wohnung aufhängen muss, umgeht die Schimmelbildung durch cleveres Lüften. Also: Fenster nicht nur ankippen, sondern weit auf, Wäscheständer am besten direkt ans offene Fenster stellen. Wenn kein zu gutes Wetter ist, kann man sich auch mit gelegentlichem zehnminütigen Stoßlüften behelfen.

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Zudem gilt: Wenn der Raum, in dem die Wäsche steht, mehrere Fenster hat – umso besser! Denn Durchzug hilft beim Lüften noch mehr – und trocknet auch die Wäsche schneller. Kaum Schimmelgefahr gibt es übrigens im Badezimmer, denn der Raum ist im Normalfall für ein nasses Klima gebaut. Auch ein Luftentfeuchter (gibt’s u.a. im Baumarkt) kann helfen – und es lohnt sich, beim Aufhängen der Wäsche genug Platz zwischen den einzelnen Kleidungsstücken zu lassen, damit die Luft gut zirkulieren kann. Auch beim eigentlichen Waschen kann aber schon vorgebeugt werden. Denn: Wer an seiner Waschmaschine eine hohe Schleuderzahl einstellt, der sorgt dafür, dass die Wäsche nicht klatschnass aufgehängt werden muss.