Ab in den Urlaub! Aber vorher Schlüssel, Lenkrad, Sitze, Schalthebel und Handbremse desinfizieren. Foto: TUI PR

Ab dem 15. Juni beginnt wieder die Reisefreiheit. Sehr eingeschränkt und noch nicht überall. Viele Urlauber machen jetzt Ferien in Deutschland oder im benachbarten Ausland – und nehmen dazu einen Mietwagen. Worauf man bei Mietwagen-Buchungen in Zeiten der Corona-Epidemie achten muss, haben wir für Sie zusammengestellt.

Zuerst eine gute Nachricht: Mietwagen für die Sommermonate sind in Deutschland durch die Corona-Pandemie aktuell günstiger als vor der Krise. Mietwagenkunden, die bereits zu Beginn des Jahres (Januar bis Mitte März) ihren Wagen in Deutschland für die Monate Juni, Juli, August oder September buchten, zahlten durchschnittlich 42,75 Euro pro Tag. Mit Beginn der Reise- und Kontaktbeschränkungen in Deutschland sank auch der durchschnittliche Tagesmietpreis. Bei einer Buchung ab Ende März zahlten Verbraucher nur noch 38,24 Euro, wenn sie sich für die Sommermonate ein Auto sicherten. Das sind knapp elf Prozent weniger als vor Beginn der Krise.

Die Gründe sind klar: Mit den Kontaktbeschränkungen brach auch die Nachfrage nach Mietwagen deutlich ein. Gleichzeitig verkleinerten die Anbieter ihre Fahrzeugflotten, wodurch größere Preissenkungen vermieden wurden. „Aktuell steigt die Nachfrage nach Mietwagen in Deutschland wieder, um sie im diesjährigen Sommerurlaub zu nutzen“, sagt Dr. Andreas Schiffelholz, Geschäftsführer Mietwagen bei CHECK24. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um noch günstige Preise und Fahrzeuge der gewünschten Kategorie mitzunehmen.“

In München und Hamburg sind Mietwagen besonders günstig

Deutlich wurde der Preisverfall für einen Mietwagen z. B. in München. Reisende, die einen Leihwagen für Juni, Juli, August oder September bereits Anfang des Jahres buchten, zahlten im Schnitt 39,24 Euro pro Tag. Kunden, die für den gleichen Zeitraum während der Reisebeschränkungen reservierten, zahlten nur 34,93 Euro am Tag. Das sind elf Prozent weniger. Auch in Hamburg mieteten Kunden Autos rund elf Prozent günstiger an. In Hamburg reduzierte Corona den durchschnittlichen Tagesmietpreis nur um knapp fünf Prozent.

Bis zum 15. Juni gilt noch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Das heißt: Das Thema Mietwagen wird erst Mitte Juni interessant – wobei man dringend darauf achten muss, dass sich die Regeln und Bestimmungen im Ausland oft erheblich von denen in Deutschland unterscheiden.

Besondere Regeln im Ausland vor dem Mieten checken 

Der Betrieb der Mietwagenstationen läuft im Ausland weitestgehend normal weiter. Besonders in Spanien sind wegen der strengen Ausgangssperren allerdings kleinere Mietwagenstationen geschlossen. Berichten zufolge dürfen Mietwagen zudem ausschließlich für wichtige Alltagsbesorgungen genutzt werden und nicht etwa für touristische Zwecke.

Mietwagen-Anbieter in Deutschland haben sich auf die Corona-Situation eingestellt. Die Fahrzeuge werden in einem mehrstufigen Verfahren intensiv gereinigt, meist in den eigenen Filialen, um die Virusübertragung zu minimieren, Die Anzahl von Mitarbeitern und Kunden an einem Standort  wird überall begrenzt, an den Countern gibt es Plexiglas-Schutzscheiben. Alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt tragen Gesichtsmasken.

Bald geht das Schlange stehen am Mietwagen-Counter wieder los. Dies ist eine Aufnahme aus dem Sommer 2019. Jetzt gilt: Achten Sie auf den Sicherheitsabstand und tragen Sie einen Mundschutz. Foto: dpa

11 Tipps zur Anmietung eines Urlaubs-Autos

Hier kommen 11 Tipps, die Sie jetzt während der Corona-Pandemie beim Buchen eines Mietwagens beachten sollten – zunächst für einen Wagen in Deutschland, aber auch später beim Anmieten im Urlaubsort im Ausland.

1. Hygiene. Händewaschen ist natürlich auch hier oberstes Gebot: „Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife, etwa vor und nach der Fahrt, sollte immer durchgeführt werden", sagt Dr. Klaus-Friedrich Bodmann, Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie vom Klinikum Weiden sowie Vorsitzender der Infektliga. An Tankstellen empfiehlt sich das Benutzen der bereitgestellten Einweghandschuhe sowie bargeldloses Bezahlen. Um die Hände und Oberflächen auch unterwegs säubern zu können, eignet sich das Mitführen von Desinfektionsmitteln oder Feuchttüchern, die Wasch-Tenside enthalten.

Möchte man auf Nummer sicher gehen, so rät A.T.U-Experte Franz Eiber vor Fahrtantritt Schlüssel, Griffe, Lenkrad, Schalthebel, Handbremshebel und Steuerelemente mit einem Desinfektionsmittel abzuwischen. „Auf aggressive Reinigungsmittel hingegen verzichtet man besser, um Beschädigungen zu vermeiden", erklärt Eiber.

Da nach wie vor der Aufenthalt in Kraftfahrzeugen im Beschlusspapier nicht erwähnt werde, gälten fürs Autofahren die Regeln für den Aufenthalt in der Öffentlichkeit, also im öffentlichen Straßenverkehr. Angehörige aus maximal zwei Hausständen dürfen unter Aufhebung des Mindestabstands Auto fahren. Wäre etwas anderes gewollt, wäre der Aufenthalt im Auto explizit geregelt worden.

2. Schutzmasken. Familien, Paare oder Mitbewohner dürfen sich im Auto wieder zusammentun, auch wenn sie nicht unter einem Dach wohnen. Aber eben mit Rücksicht, Weitsicht – und eventuell mit Schutzmaske. Allerdings gibt es laut Verkehrsrechtsanwalt Uwe Lenhart Einschränkungen am Steuer. Um die Identifizierung des Fahrers bei Verkehrsverstößen zu ermöglichen, dürfe "das Gesicht von der Maske nicht so verdeckt wird, dass er nicht mehr erkennbar ist".

Bei Zuwiderhandlung drohten 60 Euro Bußgeld. Und: Nach der Rücknahme von Ausgangsbeschränkungen sind mittlerweile in allen Bundesländern wieder Spritztouren mit Pkw oder Motorrad erlaubt, allerdings nur in der Umgebung. Auf private Reisen innerhalb Deutschlands sollte man nach Empfehlung der Bundesregierung derzeit noch verzichten.

Mundschutz im Auto: Gesicht muss erkennbar sein

Was bedeutet das fürs Autofahren? ADAC-Juristen weisen darauf hin: Wer sich mit einem Mundschutz hinter das Lenkrad eines Kraftfahrzeugs begibt, muss darauf achten, dass die ausschlaggebenden Gesichtszüge im Wesentlichen weiterhin auszumachen sind. Bei den handelsüblichen Masken sollte das eigentlich kein Problem sein, da das Gesicht damit im Normalfall noch zu erkennen ist.

Bei den selbstgemachten Masken kann es jedoch vorkommen, dass diese das Gesicht zu weit verdecken. Bei einem Mundschutz aus Gesundheitsgründen soll vorübergehend aus Opportunitätsgründen von einer Ahndung abgesehen werden. Das ist alles eine Einzelfallentscheidung und steht letztendlich im Ermessen des Polizeibeamten.

Wird mit einem Mundschutz eine Ordnungswidrigkeit begangen, läuft das normale Bußgeldverfahren durch. Kann der Fahrer nicht ermittelt werden, droht dem Halter eine Fahrtenbuchauflage. Die Regelung des Gesetzes kann nicht einfach aufgehoben werden. Die Bußgeldbehörden handhaben hier zurzeit jedoch großzügiger, wodurch von der einen oder anderen Ahndung abgesehen wird, insbesondere bei gewerblichen Fahrten (Taxis).


3. Mitfahrer. Auf Mitfahrer möglichst verzichten: Grundsätzlich sollte in der Corona-Krise auf Fahrgemeinschaften verzichtet werden, vor allem dann, wenn die Mitfahrer keine Angehörigen des eigenen Hausstandes sind, raten Experten. Lässt sich die Mitnahme von Passagieren nicht vermeiden, dann sollten diese während der Fahrt eine Maske tragen und hinten rechts ins Auto einsteigen, um den größtmöglichen Abstand zum Fahrer zu wahren. Auf Händeschütteln und das Weiterreichen von Gegenständen ist zu verzichten.

Wichtig: Geben Sie immer jeden Fahrer des Mietwagens beim Vermieter an. Sonst besteht kein vollständiger Versicherungsschutz. Ein Zusatzfahrer kostet allerdings meist etwa 10 Euro zusätzlich pro Tag. Möglicherweise ist in diesem Fall ein anderes Angebot günstiger, bei dem der Zusatzfahrer inklusive ist.


4. Richtig buchen. Um Ärger zu vermeiden, sollten sich Kunden vorher ein wenig Zeit für den Angebots­vergleich nehmen. Empfehlens­wert sind hierfür laut Stiftung Warentest Mietwagen­vergleichs­portale wie Check24.de, Billiger-mietwagen.de oder Mietwagen-check.de. Vorteil der Portale für den bald möglichen Auslandsurlaub: Sie halten die Mietbedingungen ausländischer Vermieter auf Deutsch bereit.

Bis man den Wagen übernimmt, hatte man oft schon Kontakt zu drei Vertragspartnern. Foto: Check24 PR

Beim Anmieten eines Autos hat man oft gleich drei Partner

Doch bevor Kunden die wichtigsten Kriterien für ein gutes Angebot ankli­cken, sollten sie wissen, wer ihre Vertrags­partner sind. Denn anders als beim Mieten direkt am Urlaubs­ort haben sie nicht nur einen Vertrags­partner, sondern meist drei!

Vergleichs­portal. Online suchen sich Kunden ein gutes Angebot aus. Sie können beim Portal buchen und meistens 24 Stunden vor Miet­beginn kostenlos stornieren. Die meisten Portale haben ein Call­center, das bei Fragen und Beschwerden hilft.

Vermittler. Kunden sehen in der Ergeb­nisliste des Portals fast nur Angebote von Vermitt­lern, zum Beispiel von Auto­Europe, CarDelMar, Sunny Cars und DriveFTI. Diese schließen mit Auto­vermietern am Urlaubs­ort Verträge über Mietwagen­kontingente ab. Außerdem buchen sie dort oft Fahr­zeuge mit einer Voll­kasko­versicherung, bei der im Schadens­fall eine Selbst­beteiligung anfällt. Beides sorgt für güns­tigste Preise, die sie an die Urlauber weitergeben. Den Mietwagen zahlen Kunden beim Vermittler im Voraus.

Vermieter. Erst mit dem Vermieter schließt der Kunde am Urlaubs­ort den Miet­vertrag für das Auto ab. Und an ihn muss er sich wenden, wenn das Auto einen Kratzer oder Beulen hat, die nicht im Über­gabepro­tokoll stehen. Der Vermieter legt die Höhe der Selbst­beteiligung fest oder auch, welche Zusatz­kosten etwa für eine Auto­rück­gabe außer­halb der Öffnungs­zeiten, für Kinder­sitze oder ein Navi anfallen. Solche Informationen fassen die Vergleichs­portale gut zusammen.

Auf die richtige Versicherung kommt es an

5. Versicherung. Eine Beule oder ein Kratzer, das passiert schnell. Bei Schäden am Miet­auto springt die Voll­kasko­versicherung ein. Oft müssen Reisende eine Selbst­beteiligung zahlen – meist in Höhe der Kaution. In beliebten Orten im Mittel­meerraum sind Kautionen von 800 bis 1 100 Euro normal — selbst bei Kleinwagen.

Klicken Kunden das Filterkriterium „ohne Selbst­beteiligung“ an, sind sie vor diesen Kosten geschützt. Bislang gab es üblicher­weise Angebote, bei denen Reisende im Fall eines Schadens zunächst die Selbst­beteiligung an den Vermieter vor Ort bezahlten und sich anschließend vom Vermittler wieder zurück­holten. Diese Regelung führt immer wieder zu Ärger. Denn um die Rück­erstattung zu erhalten, müssen Kunden dem Vermittler Belege vorlegen, zum Beispiel ein Polizei­protokoll. Das gilt auch für kleine Beulen. Wer keine Belege hat oder sie zu spät einreicht, kann auf den Kosten sitzen bleiben.

Seit Kurzem gibt es die Möglich­keit, gezielt nach Verträgen mit einer „echten“ Voll­kasko­versicherung zu suchen, bei denen Kunden im Fall eines Schadens kein Geld vorschießen und es dann nicht umständlich vom Vermittler zurück­holen müssen. Dafür klicken Sie den Filter „ohne Selbst­beteiligung und keine Zahlung“ an. Bei diesen Angeboten hat der Vermieter vor Ort keinen Anreiz, bei der Abholung zusätzliche Versicherungen zu verkaufen. Auch Beulen oder Kratzer, für die der Kunde nicht verantwort­lich ist, können nicht berechnet werden.

Tipp: Vergleichen Sie die Preise der zwei Vertrags­varianten mit Voll­kasko­versicherung: mit „100 Prozent Rück­erstattung“ der Selbst­beteiligung und ohne Zahlung einer Selbst­beteiligung. Die stress­freie Variante ohne Zahlung kostet für kleine Autos – abhängig von Urlaubs­ort, Anbieter und Saison – zwischen 15 Euro und 60 Euro mehr pro Woche. Die Kaution ist dafür oft deutlich nied­riger. Wichtig: Prüfen Sie, ob bei der „echten“ Voll­kasko­versicherung auch Glas, Reifen und das Dach des Autos mitversichert sind. Falls nicht, klicken Sie dies auf alle Fälle an.

Lesen Sie vor der Buchung die Bewertungen anderer Mieter

6. Bewertungen checken. Wenn Sie sich für einen Vertrag mit Rück­erstattung der Selbst­beteiligung entscheiden, lesen Sie in den Mietbedingungen nach, welche Pflichten Sie im Schadens­fall haben. Auf den Portalen können ehemalige Kunden den Vermieter bewerten.

Dies ist besonders wichtig für diejenigen, die sich für einen Vertrag mit Rück­erstattung der Selbst­beteiligung im Schadens­fall entscheiden. Die Portale vergeben Sterne, die sich auf alle Stationen des jeweiligen Urlaubs­landes beziehen.

Tipp: Klicken Sie „gute Vermieterbe­wertung“ bei Billiger-mietwagen.de an. Sie sehen dann Vermieter mit mindestens vier von fünf Sternen. Bei Check24 können Sie weiter unten im Filter unter „Kundenbe­wertung“ gezielter suchen. Prüfen Sie, wie teuer ein Vermieter mit mehr Sternen ist. Lesen Sie die Kundenbe­wertungen und suchen Sie gezielt nach Erfahrungen, die andere mit Vermietern am Urlaubs­ort gemacht haben.

7. Thema Tanken. Empfehlens­wert ist die Regelung, den Wagen voll­getankt anzu­mieten und ebenso wieder zurück­zugeben. So lassen sich Zusatz­kosten vermeiden. Bei den Portalen muss man „faire“ oder „gute“ Tank­regelung ankli­cken. Wer das Häkchen nicht setzt, muss womöglich die erste Tank­füllung beim Vermieter kaufen, darf den Wagen aber leer wieder abgeben. Nachteil: Der Vermieter berechnet höhere Preise für den Kraft­stoff als die Tank­stelle und manchmal noch eine Service­gebühr.

8. Einwegmiete. Prinzipiell haben Sie die Möglichkeit, das Fahrzeug auch an einem anderen Ort abzugeben, als dort, wo Sie es abgeholt haben. Bei dieser sogenannten Einwegmiete entstehen aber zusätzliche Kosten: je nach Vermieter bis 30 Euro innerhalb Deutschlands. Im Ausland kann dieses Extra erheblich teurer sein, in den USA zum Beispiel kostet es bis zu 450 Euro. Der genaue Preis steht in den Mietbedingungen.

9. Kreditkarte. Wenn Sie den Wagen abholen, müssen Sie Führerschein, Personalausweis und Kreditkarte des Fahrers vorlegen. Die Kreditkarte eines Beifahrers reicht auch dann nicht aus, wenn Sie den Wagen mit dieser Kreditkarte gebucht haben. Soll ein Zusatzfahrer eingetragen werden, muss auch er anwesend sein sowie Führerschein und Personalausweis vorlegen. Mitbringen sollten Sie ebenfalls die Buchungsbestätigung oder den sogenannten Voucher, den Sie nach der Buchung erhalten. Lesen Sie den Mietvertrag und scheuen Sie sich nicht, bei Unklarheiten nachzufragen.

10. Fahrzeug prüfen. Überprüfen Sie das Auto vor Fahrtantritt. Achten Sie auf Kratzer, Dellen und Glasschäden. Prüfen Sie auch Reifen und Felgen, die Tankfüllung, die Scheibenwischanlage, das Licht, die Bremsen sowie die Klimaanlage. Ein Handbuch sollte im Auto liegen, ebenso Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten. Falls Sie Schäden oder Mängel feststellen, lassen Sie diese im Übergabeprotokoll vermerken. Alles, was Sie nicht angeben, könnte später Ihnen angelastet werden. Schäden können Sie zur Sicherheit auch fotografieren.

Rücktritt: Behandlung wegen Corona ist oft kein ausreichender Grund

11. Mietwagen stornieren. Die meisten Mietwagen kann man bis 24 Stunden vor Anmietung wieder stornieren. Eine Reiserücktrittsversicherung springt nur ein, wenn Sie eine Reise wegen einer Krankheit oder extremen Ereignissen wie einem Brand in Ihrer Wohnung nicht antreten können. Stornieren Sie Ihren Urlaubswagen aus Angst vor einer Krankheit, zahlt die Versicherung nicht.

Sollten Sie dagegen Ihre Reise nicht antreten können, weil Sie sich in Deutschland mit dem Coronavirus angesteckt haben oder ein naher Angehöriger betroffen ist, sollte dies als „unerwartet schwere Erkrankung“ gelten. In diesem Fall greift die Reiserücktrittsversicherung, sofern Sie eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. Einige Versicherer haben diese Auffassung bereits bestätigt, aber nicht alle.

Für den Fall, dass Sie oder ein naher Angehöriger sich im Ausland anstecken, sollte eine Reiseabbruchversicherung einspringen. Diese übernimmt dann allerdings nur die Kosten für den Reiseabbruch, nicht die Behandlungskosten. Dafür brauchen Sie eine Auslandsreisekrankenversicherung. Achtung: Auch hier haben einige Versicherer Behandlungskosten im Falle einer Pandemie ausgeschlossen!