Sturmschäden können Fahrzeughalter ihrer Kaskoversicherung melden.  Foto:  dpa/Sina Schuldt

Sturmschäden am Auto sind ein Fall für die Kaskoversicherung. Daneben übernimmt die Teilkasko nach Angaben des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) auch Folgen von Unwettern wie etwa Blitzschlag, Brand, Hagel oder Überschwemmung. Manche Versicherer definieren Sturm zwar erst ab einer gewissen Stärke, meist ab Windstärke 8. Doch in der Praxis gäbe es auch darunter in der Regel kaum entsprechende Schäden, so der GDV.

Die Schäden dokumentieren Fahrzeughalter und -halterinnen am besten per Kamera. Nach der Meldung bei der Versicherung spricht man alles Weitere ab – etwa welche Werkstatt die Reparatur übernimmt. Weitere Beschädigungen müssen Betroffene aber minimieren. Das heißt, beispielsweise zerbrochene Scheiben so mit Folie abzukleben, dass kein Regen ins Auto kommt.

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Eine Vollkaskoversicherung erweitert grundsätzlich die Leistungen einer Teilkasko. Sie übernimmt beispielsweise auch selbst verursachte Schäden, auch die Windstärke spielt keine Rolle mehr. Je nach Vertragsbedingungen und Schadenhöhe zahlt die Kaskoversicherung die Reparaturkosten, den Neu- oder Wiederbeschaffungswert. Eine vereinbarte Selbstbeteiligung müssen Versicherungsnehmer aber immer zahlen.

Bei einer Vollkaskoversicherung wird der Kunde nicht in der Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft, so der GDV. Nur nach einem selbst verschuldeten Schaden erfolgt eine Rückstufung.