Die Knollen der Dahlie brauchen zum Überwintern eine trockene Umgebung. dpa

Die Knollen von Dahlien können ab circa Ende April in den Garten kommen. Aber schon ab Ende März sollten sie zum Vorziehen in einen Topf gesetzt werden, rät die Staudengärtnerin Svenja Schwedtke aus Bornhöved. Die Bayerische Gartenakademie rät sogar schon zum Antreiben ab Ende Februar.

Das Vortreiben führt dazu, dass man beim eigentlichen Aussetzen der Dahlien in den Garten bereits große kräftige Pflanzen hat. „Diese blühen früher und sind auch nicht mehr ganz so attraktiv für Schnecken“, erklärt Schwedtke.

Dahlien: In kalten Nächten vom Garten zurück ins Haus

Die Töpfe mit den Knollen müssen es aber frostfrei haben, daher dürfen sie nur bedingt an kalten Wintertagen schon im Garten stehen. Die Gartenakademie rät zu einer Fensterbank im kühlen Raum, einem frostfreien Frühbeet oder Gewächshaus. „Sobald die Pflanze austreibt, ist genügend Licht wichtig“, empfiehlt Schwedkte. „Auch sollte die Dahlie nicht zu warm stehen, damit die Triebe nicht zu lang und weich werden.“

Ab Mitte April können die Dahlien dann draußen zeitweise schon abgehärtet werden, aber in kalten Nächten müssen sie zurück ins Haus. „Frost können Dahlientriebe nicht vertragen“, so Schwedtke. Das eigentliche Auspflanzen geschieht dann ebenfalls abhängig von der Spätfrostgefahr ab Ende April. „In kühlen Jahren wartet man besser, auch Mitte Mai können Dahlien noch gesetzt werden.“