Im Sommer sollten lange Ausflüge mit dem Hund lieber in den Morgen und Abendstunden gemacht werden. Ideal ist zudem der Schatten des Waldes. Foto: dpa/Robert Günther

Rund zwei Wochen ist der Sommer laut Kalender alt - und wir hatten schon einige Tage mit ordentlich Hitze erlebt und es werden noch einige folgen. Vielen Menschen machen Temperaturen jenseits der 30 Grad richtig zu schaffen, aber auch Hunden wird heiß unter ihrem Fell. Doch es gibt Möglichkeiten das Leid der Vierbeiner zu mindern.

Laut der Organisation Vier Pfoten müssen Hundehalter dabei vor allem zwei Grundsätze beachten. Hunde müssen im Sommer immer Zugang zu ihrem Wassernapf haben. Und ein schattiger Rückzugsort ist wichtig, sei es im Keller oder in Küche. Welche Wassermenge für den Hund täglich die richtige ist, hängt von der Rasse ab.

Regelmäßiges Trinken für Hunde ist gerade bei Hitze wichtig. In der Öffentlichkeit ausgestellte Näpfe wie hier in Essen können helfen. Foto: Imago-Images/Gottfried Czepluch

Beim Gassigehen sollten Besitzer auf überhitzten Asphalt achten, denn der kann zu Brandblasen oder geschwollener Haut führen. Um die Temperatur zu überprüfen, empfiehlt Vier Pfoten die Sieben-Sekunden-Regel anzuwenden. Hierbei sollen Hundebesitzer sieben Sekunden lang ihren Handrücken auf den Asphalt legen. Ist dieser zu heiß für die Hand des Menschen, dann ist die Hitze auch für den Hund zu hoch. Ein Spaziergang auf Gras oder einer Wiese ist daher im Sommer immer die bessere Option. Lange Ausflüge sollten nur in kühlen Morgen- oder Abendstunden unternommen werden.

Auch sogenannte Kühlmatten, deren Gel kühler ist als die Umgebung, können beim Hund für die nötige Erfrischung sorgen. Denn besonders älteren Hunden fällt es im Sommer schwerer, die eigene Körpertemperatur ausreichend zu regulieren. Im Falle einer Überhitzung bieten sich feuchte Wickel an, um die Gliedmaßen runterzukühlen. Wichtig: Auf keinen Fall eiskaltes Wasser über den Hund schütten, denn das kann laut Tierschutzbund zu einem Kreislaufkollaps führen.

Auch eine Art Hundeeis kann eine schmackhafte Abkühlung für die Tiere sein. Der Tierschutzbund rät beispielsweise, Quark mit Obst zu mischen und einzufrieren. Sogenannte Kong, Hundespielzeuge mit Hohlraum, sind dabei nützlich. Weil der Hund den Quark nur nach und nach aus dem Kong schlecken kann, verhindert man, dass die eiskalte Erfrischung als Eisklumpen im Hundemagen landet. Hat der Hund einen sensiblen Magen, sollte man allerdings lieber auf die tierische Abkühlung verzichten.