Damit der Hüpfspaß auch sicher ist, sollten Familien beim Kauf einige Punkte beachten. imago/Westend61

Springen, hopsen oder auf dem Sprungtuch liegen und in den Himmel schauen: Ein Trampolin im Garten lässt Kinderaugen leuchten. Damit der Hüpfspaß auch sicher ist, sollten Familien beim Kauf einige Punkte beachten.

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1. Die passende Trampolin-Art wählen

Hier haben die Familien die Wahl: Soll es ein aufstellbares Gartentrampolin sein? Oder ein Bodentrampolin, das in eine Grube eingelassen ist? Familien müssen abwägen, was für sie und ihren Garten passt.

„Gartentrampoline sind natürlich schneller aufgebaut“, so Robert Ziegler, Produktprüfer beim Tüv Süd. Allerdings können sie bei Sturm umgeweht werden, wenn sie nicht im Boden gesichert sind.

Die Montage eines Bodentrampolins ist hingegen deutlich aufwendiger, weil dafür eine Grube ausgehoben werden muss. Laut Tüv Süd punkten diese Modelle aber mit einem geringeren Unfallrisiko. Vor allem dann, wenn sie mit stoßdämpfenden Platten umrahmt sind.

2. Auch kleinere Trampoline in die Auswahl einbeziehen

Je größer das Trampolin, desto größer der Hüpfspaß? Das stimmt nicht ganz. „Ein Trampolin mit einem zugelassenen Nutzergewicht von 150 Kilogramm empfinden kleine Kinder oft als zu hart“, so Produktprüfer Ziegler. Kleine Modelle haben einen weiteren Vorteil – ihre höhere Spannkraft. Gerade Jugendliche haben laut Tüv Süd damit mehr Spaß.

3. Hat das Trampolin CE- und GS-Zeichen?

Hat das Trampolin die CE-Kennzeichnung, kann man davon ausgehen, dass es europäische Normen und Richtlinien erfüllt. Etwas aussagekräftiger ist laut Tüv Süd aber das freiwillige GS-Zeichen. Dieses Siegel verrät zum Beispiel, dass die Stabilität und mögliche Verletzungsgefahren der Öffnungen geprüft wurden.

4. Anleitung aufbewahren

Die Montageanleitung ist nicht nur wichtig, um im Herbst nachzulesen, wie man das Trampolin abbaut. Auch Informationen zu Ersatzteilen sind dort zu finden. „Sprungfedern beispielsweise können mit der Zeit brechen und müssen ersetzt werden“, so Produktprüfer Ziegler.

Daher sollten Familien regelmäßig prüfen, in welchem Zustand das Trampolin ist. Sicherheitsnetze etwa können schon nach einer Saison an Reißfestigkeit verlieren und sollten dann ausgetauscht werden.

5. Am besten nacheinander hüpfen

Wenn mehrere Kinder gleichzeitig auf dem Trampolin springen, ist das Risiko hoch, dass es zu Verletzungen kommt. Das ist der Grund, warum die Hersteller auch große Trampoline nur für eine Person freigeben.

Gerade bei unterschiedlich schweren Kindern könne es zu einem Katapulteffekt kommen, warnt der Tüv Süd. Eltern sollten ihre Kinder daher gut über diese Gefahren aufklären.