Wie wäre es mit etwas Abwechslung im Bett? Heiße Dessous verführen zum Auspacken. Massagen regen den Blutkreislauf an. Foto: Imago Images/BE&W

Berlin - Wer kennt das nicht? Im Laufe einer Beziehung schleicht sich bei vielen die Routine im Bett ein. Zwischen Arbeitsstress, Haushalt, Hobbys und Kindern bleibt oft nur Zeit für eine schnelle Nummer. Der KURIER hilft. Und wenn man in Zeiten von Corona-Warnungen zuhause bleiben muss, kann man ja einmal etwas Neues ausprobieren. Wer wieder frischen Wind unter der Decke erleben will, sollte diese 6 Tipps für besseren Sex unbedingt ausprobieren.

Nehmen Sie sich Zeit

Hose runter, rein, raus? Das sollte nicht zum Standard werden. Nehmen Sie sich Zeit! Ein intensives Vorspiel steigert die Lust so, dass Sie innerlich darum betteln werden, dass es „jetzt sofort“ passieren muss. Geben Sie sich Ihrem Partner hin, denken Sie an nichts und lassen Sie sich verwöhnen und schweigen Sie in dieser Zeit. Als Mann können Sie anfangen sie am Hals zu küssen, ihre Brüste massieren, an ihren Oberschenkelinnenseiten saugen, ihren Po kneten, mal weicher, mal fester und dann widmen Sie sich sanft ihrer Klitoris mit den Fingern und der Zunge. Achten Sie dabei auf die Bewegungen und Laute der Partnerin, die zeigen, was ihr gefällt.

Nach 10 Minuten wird gewechselt. Auch hier heißt es schweigen und genießen. Als Frau können Sie seinen Hals küssen, wenn er es mag, an seinen Nippeln lecken, greifen Sie ihn an die Oberschenkelinnenseiten und massieren Sie diese. Dann widmen Sie sich seinem besten Stück. Spielen Sie dabei mit Ihren Händen, Lippen und der Zunge. Nach dieser Zeit sollte man sich noch weiter gegenseitig verwöhnen bis man nichts anderes mehr will, als es endlich zu machen.

Spielzeug im Bett

Warum nicht? Sextoys können das Bett wieder ordentlich zum Wackeln bringen. Schon allein deshalb, weil sie neue Reize schaffen. Gehen Sie doch einmal gemeinsam in einen Sex-Shop oder begeben Sie sich auf Online-Suche und suchen Sie gemeinsam etwas aus. Scheuen Sie sich auch nicht davor im Sex-Shop einfach nachzufragen, was wofür am besten geeignet ist. Bringen Sie die Vorlieben oder Wünsche klar auf den Punkt.

Ortswechsel ist angesagt

Die Nummer im Bett ist gemütlich und sicher – aber oft auch Routine. Probieren Sie andere Orte aus! Ein zärtliches und romantisches Liebesspiel in der Wanne – bei Kerzenschein und Rotwein – kann der Beginn einer heißen Nacht werden. Küchentisch oder Ablage eignen sich für einen besonders süßen Nachtisch, wenn die Frau liegt und der Mann vor ihr stehen kann. Was ist mit der Couch oder im Sommer mit der blickdichten Gartenbank? Sorry, Boris: Von der Besenkammer raten wir ab. Dirty sollte nur der Talk sein.

Ortswechsel ist angesagt: In der Küche kann schon einmal der Nachtisch auf diese Weise serviert werden. Foto: Imago Images/Ingimage

Sag etwas Schmutziges!

„Liebling, sag etwas Schmutziges!“ „Die Küche!“ ist nicht die richtige Antwort! Dirty Talk klingt schmutziger, als er sein muss. Heiße Aufforderungen oder Komplimente können einen so richtig in Schwung bringen, wenn Sie stilvoll bleiben. Ein leicht verruchtes Hauchen ins Ohr des Partners mit den Worten „Hör nicht auf!“, „Mach bitte weiter!“ oder „Das ist geil!“ zeigen dem Parter, was man will und bringen ihn auf Hochtouren.

Heiße Dessous zum Auspacken

Frauen in sexy Unterwäsche sind ein echter Blickfang. Männer-Träume werden wahr! Aber auch als Frau fühlt man sich gleich erotischer und selbstbewusster – und dieses Auftreten hilft auch beim Sex. Es ist eine sexy Verpackung, die den Partner mega scharf macht und die er irgendwann auspacken will. Und eines darf man als Frau dabei nicht vergessen: Nackt gefallen Sie ihm wahrscheinlich immer noch am Besten!

Pornos als Nachhilfe

Es ist nur ein Klischee, dass ausschließlich Männer Pornos schauen und das diese Pornos dann noch so schmuddelig sind, dass man am liebsten wegschauen will. Sollten sich die Frauen unter Ihnen mit dem Thema noch nicht beschäftigt haben, dann sollte man sich im Internet langsam vorwagen. Nach einigen Klicks werden Sie sehr schnell feststellen, was einem gefällt und was nicht und vielleicht bekommt man dabei sogar Lust, sich selbst zu verwöhnen. Es gibt selbstverständlich auch Pornos, die speziell für Frauen gemacht sind: Als Pionierin feministischer Pornografie gilt Erika Lust, deren Filme wir ganz gut finden - auch zum Nachmachen.