Lara Joanna Jarvis verrät auf YouTube, wie sie in einem Jahr knapp 30.000 Euro sparte. imago/blickwinkel, YouTube

Hand aufs Herz: Wie viel Geld ist am Ende des Monats noch auf IHREM Konto? Oft beschleicht einen das Gefühl, dass viele Dinge teurer werden, dass nicht viel Geld zum Sparen übrig bleibt. Da kommen diese Tipps gerade richtig: Lara Joanna Jarvis aus England hat es geschafft, gemeinsam mit ihrem Ehemann innerhalb eines Jahres satte 25.000 Pfund – umgerechnet knapp 30.000 Euro – zu sparen. Die englische Zeitung The Sun berichtet über das Experiment.

Die Engländerin verrät auf YouTube ihre besten Spar-Tipps

Hier verrät die Mutter auch ihre besten Spar-Tipps – gemeinsam mit ihrem Mann verfolgte sie die Mission, das Geld wollten sie in ihr gemeinsames Haus investieren. Sie riefen schon im Jahr 2019 ein „Nicht-Kauf-Jahr“ aus, verzichteten auf Luxus, gaben nur Geld für überlebenswichtige Dinge aus. Wie das gelang? Das verrät die Frau in ihren fünf Spar-Tipps.

Die Warte-Regel. Eine der wichtigsten Regeln zum Sparen: Lara wartete immer, wenn sie etwas kaufen wollte, ganze 30 Tage. „Wenn man es nach den 30 Tagen immer noch haben will, darf man es sich kaufen“, sagt sie. Doch oft erledigt sich der Wunsch in jener Zeit von selbst. Diese Regel sei die Grundlage für den Sparplan gewesen. „Ich habe danach gelebt!“ Nie habe sie nach 30 Tagen etwas wirklich haben wollen – denn oft passieren Käufe aus einem Impuls.

Speisepläne sparen nicht nur Stress, sondern auch Geld

Die Essensplan-Regel. Als Teil ihres Sparplans erarbeiteten die Britin und ihr Mann Speisepläne – denn das spart beim Einkaufen nicht nur Stress, sondern auch Geld. „Wir haben diese Pläne immer rückwärts erstellt – zuerst geschaut, was wir noch haben, dann über Rezepte nachgedacht. Und anschließend überlegt, was wir noch brauchen“, sagt sie.

In diesem YouTube-Video verrät sie ihre Spar-Tipps.

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Die Bargeld-Regel. Viele setzen heute auf kontaktloses Bezahlen, doch das verlockt eher zum Geldausgeben als das Zahlen mit Bargeld. Die Skrupel seien beim Übergeben einer Banknote größer als beim Zahlen per Karte oder per App. „Das entwertet das Geld“, sagt die Britin.

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Die Klamotten-Regel. Vor allem bei Kleidung sind Spontankäufe ein Problem – immer dann, wenn man das Gefühl hat, kein passendes Outfit zu haben. Da hat Lara Joanna Jarvis einen heißen Tipp: Immer, wenn ihr eines ihrer Outfits gut gefiel, schoss sie davon ein Foto. „Wann immer man das Gefühl hat, dass man nichts zum Anziehen hat, sind die Bilder eine gute Inspiration“, sagt sie.

Die Warum-Regel. Wer sparen will, sollte vor allem das Warum kennen – also ein Ziel haben, auf das es sich lohnt, hinzuarbeiten. Soll am Ende des Sparplans die eigene Absicherung stehen, eine tolle Reise oder eine ganz besondere Belohnung? Wenn es hart wird, sollte man sich das Ziel immer in Erinnerung rufen, rät sie. „Man muss das Ziel kennen, es aufschreiben – und sich immer wieder daran erinnern.“