Die Schwimmbrille muss den Augenbereich dicht abschließen. Laufen die Gläser an, gibt es ein paar Tricks dagegen.
Die Schwimmbrille muss den Augenbereich dicht abschließen. Laufen die Gläser an, gibt es ein paar Tricks dagegen. imago/Panthermedia

Eine Schwimmbrille sorgt dafür, dass die Augen vor Chlor- oder Salzwasser geschützt sind und ebenso vor Keimen im Wasser. Auch vor UV-Strahlung bietet die Brille Schutz, wenn man im Freien schwimmt. Und mit einer Schwimmbrille hat man die bessere Sicht im Wasser – wenn sie nicht beschlagen ist …

Kennen Sie das auch? Kaum ist man im Wasser und hat die erste Bahn gezogen, beschlagen die Gläser der Schwimmbrille und das war’s mit der freien Sicht. Wie man das verhindern kann und wie man testet, ob die Schwimmbrille richtig sitzt, lesen Sie hier.

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Es gibt viele unterschiedliche Modelle von Schwimmbrillen, für Freizeitschwimmer taugen und reichen die sogenannten Saugnapfbrillen. Mit ihrer Gummi- oder Silikonabdichtung saugen sie sich rund um die Augen fest und dichten die Augenpartie ab.

Dafür muss die Schwimmbrille perfekt sitzen! Es gibt verschiedene  Modelle, so wie es verschiedene Gesichtsformen gibt. Deshalb sollte die Schwimmbrille vor dem Kauf anprobiert werden. Ob sie passt, zeigt ein einfacher Test.

Wie teste ich, ob die Schwimmbrille richtig sitzt?

Einfach die Schwimmbrille gegen die Augen drücken, aber ohne das Kopfband anzulegen. Schließt die Brille den Augenbereich ab und hält für wenige Sekunden von alleine, ist sie richtig. Die Wimpern sollten nicht an die Gläser kommen. Auf der Nase darf die Brille nicht drücken. Das Kopfband muss gut sitzen, und es sollte leicht zu verstellen sein, sodass man auch im Wasser nachjustieren kann.

Eine sogenannte Anti-Fog-Beschichtung verhindert das Beschlagen der Gläser. So eine Schutzschicht haben die meisten Schwimmbrillen heute. Die Beschichtung ist allerdings empfindlich, wer etwa die Schwimmbrille mit den Badetuch abreibt, beschädigt die Schicht. Deshalb: Nach dem Schwimmen die Schwimmbrille mit klaren Wasser ausspülen und an der Luft trocknen lassen. Gut ist auch, die Schwimmbrille in einem Etui aufzubewahren.

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Was tun, damit die Schwimmbrille nicht beschlägt?

Die Wirkung der Beschichtung der Schwimmbrillen lässt mit der Zeit nach. Es gibt Anti-Fog-Sprays im Fachhandel, die das Beschlagen der Gläser verhindern und auch die Schutzschicht wieder aufbauen. Das Mittel wird vor dem Schwimmen in die Brille gesprüht. Auf den Gläsern verteilen, ein paar Minuten einwirken lassen und mit klarem Wasser abspülen.

Weit günstiger ist der Trick mit Spucke – und die hat man ja auch immer dabei …  In die trockene Schwimmbrille einmal auf jedes Glas spucken, verteilen und eintrocknen lassen. Dann die Brille kurz mit klarem Wasser spülen. Proteine der Spucke bleiben an den Gläsern haften, eine Art Schutzfilm, der das Beschlagen verhindern kann. (Man kann auch einfach mit der Zunge durch die Brille lecken, hat den gleichen Effekt.)

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Auch Spülmaschinen-Klarspüler gehört zu den Mitteln, die gegen angelaufene Schwimmbrillen helfen. Die Brille in Wasser mit etwas Klarspüler legen. Dann die Brille gründlich mit klarem Wasser ausspülen. Doch Vorsicht! Klarspüler darf keinesfalls in die Augen gelangen. Deshalb wirklich gründlich spülen, sodass keine Reste des Mittels noch in der Schwimmbrille sind. Der Trick kann übrigens auch mit mildem Shampoo funktionieren – probieren Sie es aus.

Da das Beschlagen auch durch den Temperaturunterschied zwischen der Wärme des Gesichts, die die Luft im Inneren der Brille wärmt, und der Außentemperatur entsteht, ist es hilfreich, das Gesicht gut abzukühlen, bevor man die Schwimmbrille aufsetzt.