Die Economy-Class eines Airbus 380. Hier wird es eng. Die Flugbegleiterin muss zukünftig einen Mundnasenschutz tragen. Foto: Christian Charisius/dpa

Ein altes Sprichwort unter Piloten besagt: „Das Gefährlichste am Fliegen ist der Weg zum Flughafen.“ Das gilt auch heute noch – und erst recht in Corona-Zeiten. Denn die Gefahr, sich bei einem Flug mit dem Coronavirus zu infizieren, besteht vor allem auf dem Weg zum Flugzeug – und wieder raus.

Beim Check-in, beim Boarding, auf der Gangway und bei der Platzsuche sollte unbedingt der Sicherheitsabstand eingehalten werden. Mundnasenschutz ist sowohl beim Personal als auch bei den Passagieren Pflicht.

Die heutigen Flugzeuge sind alle mit modernster Filtertechnologie ausgestattet. Dabei handelt es sich um hochwirksame Partikelfilter oder HEPA-Filter, wie sie in Krankenhäusern verwendet werden. Diese können 99,97% der in der Luft enthaltenen Schadstoffe wie Viren und Bakterien auffangen und es wird alle drei bis vier Minuten Frischluft in die Kabine eingeführt und durch diese Filter geleitet.

Wer sicher sein will, sollte Desinfektionstücher mitführen, um Armlehnen, Kopfstützen der Touchscreens zu säubern. Die meisten Airlines verzichten auf Catering, Getränke (aus dem Duty-Free-Shop) und Snacks dürfen mitgeführt werden. Fliegen ist sicher – zumindest in Bezug auf Corona.