Wer nach dem Duschen die Zehenzwischenräume sorgfältig abtrocknet, hat schon einiges getan, damit es nicht zu einer Nagelpilzinfektion kommt.
Wer nach dem Duschen die Zehenzwischenräume sorgfältig abtrocknet, hat schon einiges getan, damit es nicht zu einer Nagelpilzinfektion kommt. dpa/Christin Klose

Wenn die Fußnägel brüchig sind und sich verfärbt haben, meldet sich bei den Betroffenen nicht selten das Bedürfnis, Socken drüber zu ziehen und den Nagelpilz vor lauter Scham zu verdrängen. Besonders clever ist das nicht. Denn laut der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) verschwindet die Infektion – bei der sich der Nagel weißlich-gelb bis bräunlich verfärbt – nicht wieder von alleine.

Daher sollte man bei Nagelpilz möglichst früh in die Behandlung einsteigen.

Ohne Behandlung zerstören die sogenannten Fadenpilze nach und nach die Nagelplatte. Und es kann passieren, dann man andere mit dem Nagelpilz ansteckt, etwa wenn man barfuß im Schwimmbad oder in der Sauna unterwegs ist.

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Oft reicht schon ein Nagellack

Wie die passende Behandlung aussieht, kann etwa der Hausarzt oder die Hausärztin entscheiden. Sind maximal drei Zehen betroffen, reicht laut DDG oft schon ein spezieller Nagellack. Er wird einmal in der Woche aufgetragen, am besten nachdem man den Nagel mit einer Feile aufgeraut hat. Bei einem starken Pilzbefall kommt eine Kombination aus Nagellack und Antipilz-Tabletten zum Einsatz.

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Damit sich der Pilz auch wirklich verabschiedet, sollte man einige Tipps befolgen. Strümpfe täglich wechseln zum Beispiel und sie, genau wie Handtücher, bei 60 Grad waschen. Ebenfalls wichtig: Nagelschere und Feile nach der Benutzung desinfizieren.