Rund drei Liter sollte ein Erwachsener am Tag trinken. Foto: dpa

Ärzte predigen es immer wieder: Der Mensch muss viel trinken! Doch im Alltag kommt die Flüssigkeitszufuhr leider zu oft unter die Räder – mal liegt’s am Stress, mal wird das Trinken von ausreichend Wasser schlicht und einfach vergessen. Mit diesen fünf Tipps schaffen Sie es, endlich mehr zu trinken!

Wie viel jeder einzelne pro Tag braucht, lässt sich übrigens nicht pauschal sagen. Immer wieder wird von zwei bis drei Litern gesprochen. Als Faustregel gilt: Pro Kilogramm Körpergewicht wollten dem Körper pro Tag rund 35 Milliliter Wasser zugeführt werden. Bei einem Gewicht von 70 Kilogramm sind das knapp 2,5 Liter am Tag. Aber: Wie schafft man es, auch wirklich auf diese Menge zu kommen? Fünf Ratschläge.

Nicht erst bei Durst trinken

Viele Menschen greifen erst zum Wasserglas, wenn sich der Körper meldet, doch das ist der falsche Weg. Vielmehr sollte das Trinken zu einem permanenten Ritual gemacht werden. Empfehlenswert ist es, den Tag schon mit einem Glas Wasser zu beginnen. Wer sich ein Glas auf den Nachttisch stellt, wird morgens direkt daran erinnert. Ein halber Liter kurbelt alle wichtigen Körperfunktionen an. Ein Ritual kann es auch sein, vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser zu trinken – oder aber nach jedem Gang zur Toilette. Genauso kann der Tag mit einem Glas Wasser beendet werden.

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Trinkportionen mit Obst und Gemüse ersetzen.

Es gibt Obst- und Gemüsesorten, die sehr viel Wasser enthalten – sie helfen auch, das tägliche Pensum zu schaffen. Wer sie nascht, nimmt nicht nur viel Flüssigkeit auf, sondern außerdem wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Sehr Wasserhaltig sind etwa Melonen, Orangen, Gurken und Tomaten. Aber Achtung: Vor allem beim Obst sollte es nicht übertrieben werden, denn zu viel Fruchtzucker tut auch nicht gut.

Wasser aufmotzen

Das Problem beim Wasser ist: Es schmeckt nach nichts. Für viele kostet es Überwindung, drei Liter am Tag zu schaffen. Doch mit etwas Geschmack sieht die Welt schon anders aus! Ein Viertel von einer Salatgurke und eine halbe unbehandelte Zitrone in dünne Scheiben schneiden, in einen Krug mit Leitungswasser geben – das sorgt für frischen Geschmack. Wer es fruchtig mag, kann einen kleinen Zweig Rosmarin zusammen mit dem Kerngehäuse und der Schale eines gut gewaschenen Bioapfels ins Wasser geben. Und: Auch ungesüßte Tees sind gut und bringen Geschmack in den Trinkplan. Einfach morgens zwei oder drei Kannen aufbrühen und abkühlen lassen.

Ein guter Behälter ist die halbe Miete.

Trinken macht mehr Spaß, wenn man sein Wasser aus dem richtigen Behälter genießt. Also: Wer sein Glas mag, trinkt vermutlich mehr. Außerdem kann der Behälter helfen, den Trink-Fluss zu steuern. Eine Flasche, die man mit Wasser auffüllen kann und ständig im Blick behält, hilft etwa – mehrere Flaschen mit Wasser können auch im Auto, auf dem Schreibtisch, in der Küche und auf dem Sofa verteilt werden. So ist immer Wasser griffbereit.

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Ans Trinken erinnern lassen

Wer es selbst nicht schafft, ans regelmäßige Trinken zu denken, kann diese Aufgabe auch das Smartphone übernehmen lassen. Es gibt im App Store von Apple und im Play Store von Google zahlreiche Apps, die regelmäßig daran erinnern, ausreichend zu trinken. Alternativ kann auch der Wecker des Handys benutzt werden – eine regelmäßig eingestellte Erinnerung wirkt Wunder.