Wer kennt das nicht? Gerade hat man das Brot noch ganz frisch vom Bäcker geholt und schon ist es hart. imago/Shotshop

Wer kennt das nicht? Gerade hat man das Brot noch ganz frisch vom Bäcker geholt und schon ist es hart. Dabei ist noch so ein großes Stück. Viel zu schade zum Wegwerfen. Was also tun mit hartem Brot? Wir verraten Ihnen drei Super-Tricks, mit denen Sie Ihr Lieblings-Brot oder -Brötchen wieder wie frisch bekommen.

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Trick Nummer 1: Fließendes Wasser

Halten Sie das Brot oder die Brötchen für eine Minute lang unter einen Wasserstrahl. Heizen Sie den Backofen vor und backen dann das Brot für etwa 10 Minuten bei 150 Grad C auf.

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Trick Nummer 2: Mikrowelle

Wenn das Brot noch ganz alt und richtig hart ist, schneiden Sie es in Scheiben und stecken es für 10 bis 60 Sekunden in de Mikrowelle bei minimaler Wattzahl. Sie sollten unbedingt ein Glas Wasser mit in die Mikrowelle stellen.

Dieser Trick funktioniert auch ganz wunderbar, wenn das Brot oder die Brötchen zuvor eingefroren waren und sie nach dem Auftauen nicht mehr allzu knusprig sind.

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Trick Nummer 3: Im heißen Wasser dämpfen

Dieser Trick funktioniert sogar bei richtig hartem, altem Brot, was schon seit einer Woche herum liegt. Auch dies kann sich wieder in ein lecker frisches Vergnügen verwandeln: Nehmen Sie dazu einen großen Topf und füllen Sie den zur Hälfte mit Wasser. Nun zum Kochen bringen. Legen Sie nun das Brot oder die Brötchen eine passende Schüssel. Die wird in dem Topf mit dem Wasser platziert. Dann warten Sie, bis das Wasser abgekühlt ist.

Die alten Brotscheiben oder Brötchen können Sie auch in ein Sieb geben und das etwa 2 Zentimeter über dem kochendem Wasser platzieren, bis das Brot von dem Dampf weich wird. Das dauert ungefähr 5 Minuten.

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Und so bleiben Ihr Brot oder Ihre Brötchen besonders lange frisch

1. Weißbrot nimmt Gerüche an. Es absorbiert diese schneller als dunkleres Brot. Deshalb ist es wichtig, es von stark riechenden Lebensmitteln fern zu halten.

2. Es ist am besten, Brot in einer Papiertüte oder einer Tasche aus natürlichem Gewebe aufzubewahren. So wird überschüssige Feuchtigkeit aufgefangen. In einer Plastiktüte neigt das Brot zum Schwitzen und schimmelt schneller.

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3. Bewahren Sie Ihr Brot oder Ihre Brötchen niemals im Kühlschrank auf. Bei normalem Wetter führen die kühlen Temperaturen eher zu schnellerem Verderb, als dass das Brot länger frisch gehalten wird.

4. Je heller das Brot ist, umso schneller sollten Sie es aufbrauchen.

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Übrigens: Bitte verfüttern Sie das harte Brot nicht an Enten. Oft wollen Eltern oder Großeltern Kinder gern für die Natur begeistern. Sie spazieren dann gern mit altem Brot in der Tasche zu Teich oder See. Doch Brot ist für Vögel völlig ungeeignet, warnt die Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

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Den Tieren droht durch Brot als Futter nämlich der Erstickungstod. Große Mengen trockenes Brot können durch aufgenommenes Wasser im Hals oder Magen der Tiere aufquellen. Außerdem enthält etwa Weißbrot kaum Nährstoffe und Brot generell Salz, welches den Wasservögeln schaden kann.

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