Pullover gewaschen - nun ist er sehr klein. Huch, da ist wohl etwas schiefgegangen! (Symbolbild)
Pullover gewaschen - nun ist er sehr klein. Huch, da ist wohl etwas schiefgegangen! (Symbolbild) imago/Yay images 

In diesem Winter in Zeiten der Energie-Krise erleben dicke Wollpullover eine Renaissance. Denn wer sich dicker anzieht, muss weniger heizen. Auch im nur 19 Grad warmen Büro oder der Werkstatt bewahren Pullover und Jacken vor Frösteln und Bibbern. Doch wie pflegt man Wollpullover und -strickjacken richtig? 

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Wolle ist ein Geschenk der Natur. Meist sind Schafe die Lieferanten. Wolle hält im Winter schön warm, da sie besonders isolierend wirkt. Doch Wolle kann beim Waschen einlaufen oder stark verfilzen. Dann wird der einstige Kuschel-Pullover schnell in die hinterste Ecke des Schrankes verbannt. Damit das nicht passiert, haben Experten von utopia.de Wollwasch-Tipps zusammengestellt.

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Manchmal hilft beim Wollpullover auch Lüften

Zunächst einmal ist jede Wäsche Stress für das Naturmaterial. Deshalb sollte man Wollsachen nur dann waschen, wenn es unvermeidlich ist. Manchmal hilft auch einfach nur zu lüften, statt gleich zu waschen. 

Ist eine Wäsche dennoch unausweichlich ist es wichtig zu wissen, dass Wolle keine Temperaturen über 30 Grad Celsius verträgt. Besser das Wasser ist viel kühler. Als Waschmittel empfiehlt sich ein ökologisches Wollwaschmittel oder ein mildes Naturshampoo. 

Ein Wollpullover kann auch in die Waschmaschine

Als nächstes stellt sich die Frage, Waschmaschine oder Handwäsche? Beides ist möglich. In der Maschine gibt es dazu den Handwaschgang oder den Wollwaschgang. Bevor die Sachen in die Trommel gegeben werden, sollten alle Knöpfe und Verschlüsse geschlossen sein, damit keine Fäden gezogen werden.

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Bei der Handwäsche sollte das Woll-Kleidungsstück vorsichtig mit sanftem Druck im Wasser hin und her bewegt werden. Gut spülen. Danach nur leicht ausdrücken, nicht wringen. Sonst könnte sich die empfindliche Wolle verziehen.

Auf das Woll-Trockenprogramm besser verzichten

So wie der Pullover aus der Handwäsche kommt auch das Kleidungsstück aus der Maschine noch ziemlich nass heraus. Deshalb sollte man es zunächst auf ein trockenes Handtuch legen, einrollen und sanft drücken.  Das nimmt Wasser auf, und die Wäsche tropft später nicht. Die Experten von utopia.de empfehlen, auch wenn es in der Waschmaschine ein Woll-Trockenprogramm gibt, die Sachen besser an der Luft zu trocknen. Das spare Energie und Geld. 

Zum Trocknen sollten Kleidungsstücke aus Wolle nicht aufgehängt werden. Weder auf eine Leine noch auf einen Bügel. Sie könnten ausleiern -  in den Schultern und in der Länge. Stattdessen sollten Wollsachen zum Trocknen liegen, am besten auf einem sauberen, nicht fusselnden Handtuch auf einem Wäschetrockner. Mit etwas Geduld ist der Lieblingspulli dann bald wieder bereit, getragen zu werden.