Das Spülen von Joghurtbechern vor der Entsorgung in die Gelbe Tonne ist entgegen weit verbreiteter Ansicht gar nicht nötig. imago images/MiS

Manchmal meint man es zu gut und macht etwas damit falsch: Etwa beim Recycling von Joghurtbechern. Diese sollten nur entleert, aber nicht gespült in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne wandern. Darauf weist die Recycler-Initiative „Mülltrennung wirkt“ hin.

Löffel- oder spachtelrein ist völlig ausreichend

Denn das Ausspülen steht dem Umweltschutz entgegen, da Wasser verschwendet wird und die Spülmittel die Gewässer belasten. Allerdings sollten größere Reste des Inhaltes ausgekratzt werden. Die Branche spricht hier von löffel- oder spachtelrein sowie tropffrei etwa bei Milchverpackungen.

Und man sollte weitere Bestandteile der Verpackungen, die nicht aus Kunststoff sind, abnehmen: Deckel aus Aluminium oder Banderolen aus Papier zum Beispiel. Sie werden getrennt voneinander entsorgt.

Außerdem wichtig: Die Joghurtbecher und auch sonstige Verpackungen nicht ineinander stapeln. Das ist zwar zu Hause im Mülleimer platzsparend, bereitet aber den Entsorgern im Recycling Probleme, da sie nicht störungsfrei die Sortieranlage für Wertstoffe durchlaufen können.