Hortensien brauchen viel Wasser und einen sauren Boden. imago/blickwinkel

Kaum eine Pflanze ist bei Hobby-Gärtnern und Blumenfans beliebter als die Hortensie. Sie überzeugt mit einer unglaublichen Blütenpracht und ist das Highlight in jedem Garten und auf jedem Balkon. Doch damit es der Pflanze gut geht, sollte man einiges beachten. Wir verraten, wo sich Hortensien am wohlsten fühlen, wie man sie richtig gießt (und wie oft) und mit welchem einfachen Hausmittel man ihr etwas richtig Gutes tun kann.

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Welchen Standort sollte man für Hortensien bevorzugen?

Viele Blumen, die prächtig blühen, lieben die pralle Sonne. Hortensien sind da anders. Die mögen einen vollsonnigen Standort überhaupt nicht. In der Mittagssonne bekommen sie schnell einen Sonnenbrand und verbrennen. Das geht zulasten der Blüte. Außerdem braucht die Hortensie dann noch mehr Wasser als ohnehin schon. Hortensien sind im Halbschatten viel besser aufgehoben.

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Wie oft sollte man Hortensien gießen?

Beim Gießen und Wässern der Hortensie kann man einiges falsch machen. Die Hortensie trägt den botanischen Namen Hydrangea, was nichts anderes heißt als Wasserkrug. Das lässt erahnen, dass Hortensien vor allem auf eins angewiesen sind: reichlich Wasser. Egal ob ausgepflanzt oder im Topf: Das Erdreich sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, aber auch nicht zu nass sein. Staunässe hingegen muss unbedingt vermieden werden.

An besonders heißen Tagen müssen Hortensien zweimal am Tag gegossen werden. Wenn sie in der Mittagszeit schon die Blätter hängen lässt, ist das ein deutliches Zeichen für zu wenig Wasser. Tipp: Überprüfen Sie die Feuchtigkeit im Erdreich, in dem Sie mit dem Finger die obere Erdschicht ankratzen. Ist sie trocken, braucht die Hortensie frisches Wasser.

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Hortensien kann man mit ein paar einfachen Tipps zu einer prächtigen Blüte verhelfen. imago/blickwinkel

Wie gießt man Hortensien richtig?

Man sollte Hortensien auf jeden Fall mit weichem Wasser gießen – also Regenwasser und Wasser, das man aus einem Teich entnommen hat. Kalkhaltiges Leitungswasser ist hingegen keine gute Wahl. Das kann zu Chlorose (Blätter färben sich gelb) führen. Deshalb sollte Leitungswasser notfalls gefiltert werden.

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Auch schlecht für Hortensien ist, wenn man beim Gießen zum Beispiel mit einem Gartenschlauch die Blätter und Blüten benässt. Das kann zu Mehltau führen. Mehltau zählt zu den hartnäckigsten Pilzerkrankungen welche die Hydrangea befallen können. Das kann zum Absterben der Hortensie führen. Gießen Sie also im erdnahen Bereich.

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Wie düngt man Hortensien richtig?

Hortensien mögen sauren Boden. Deshalb sollte man unbedingt auf den richtigen Dünger setzen. Hortensien kann man allerdings auch prima mit etwas düngen, dass man garantiert zu Hause und was sonst im Müll landen würde: Kaffeesatz. Der sorgt mit seinem niedrigen pH-Wert dafür, dass der Boden sauer bleibt. Ende Juli sollte man das Düngen allerdings einstellen, damit sie nicht mehr zu sehr wächst. Das kann im Winter zu Schäden führen.

Hortensien sollte man immer ausreichend gießen, damit sie schön gedeihen können. IMAGO / McPHOTO