Ein leckeres Frühstücksei gehört auch an den Ostertagen zur Morgen-Mahlzeit. Aber viele fragen sich: Eier kochen - wie lange? imago/Steinach

Nicht mehr lange, dann feiern wir das Osterfest – und das bedeutet, dass bei vielen mehr Eier als sonst auf den Tisch kommen. Ob beim Frühstück oder für das Osternest: Daran, wie man die richtigen Eier kocht, scheiden sich die Geister. Dabei ist das richtige Kochen der Eier eigentlich ganz einfach. Welche Zeiten sollte man einhalten, wenn man harte oder weiche Eier zum Frühstück möchte… und welche Tricks gibt es noch? Der große Ratgeber.

Lesen Sie auch: Unruhe, Stress, Schlafprobleme? Diese leckeren Getränke helfen beim Einschlafen! Mit köstlichen Rezepten für Lavendelmilch und Co. >>

Eier kochen – wie lange? Mit diesem Trick gelingt das perfekte Frühstücksei

Eigentlich ist es total einfach, das Frühstücksei zu kochen… doch mit ein paar Tricks gelingt es garantiert noch besser. Denn: Zum perfekten Frühstücksei gehört mehr als ein Topf mit kochendem Wasser. So ist es etwa nicht damit getan, das Ei einfach ins Wasser zu werfen – schon vorher sollte man sich Gedanken über die Kochzeit machen. Denn die ist abhängig von der größte des Eis – und die wiederum wird auf der Verpackung angegeben.

Lesen Sie auch: Noch mehr Ernährungsmythen auf dem Prüfstand: Eier sind schlecht für den Cholesterinspiegel, braune Eier sind gesünder als weiße ... stimmt das? >>

Als Faustregel gilt: Für ein mittelgroßes Ei der Größe M sorgt eine Kochzeit von vier Minuten dafür, dass das Eiweiß fest wird, das Eigelb aber flüssig bleibt – viele mögen so ihr Frühstücksei am liebsten. Wer das Ei sieben Minuten kochen lässt, erhält ein weiches Eigelb, das aber nicht zu flüssig ist. Und bei einer Kochzeit von elf Minuten ist das Ei hartgekocht, damit also auch perfekt zum Belegen von Broten oder für den Eiersalat.

Aber Achtung: Bei Eiern der Größe S müssen von diesen Kochzeiten 30 Sekunden abgezogen werden, Eier der Größe L müssen hingegen 30 Sekunden länger im kochenden Wasser bleiben! Und: Nicht nur von der Größe des Eis hängt ab, wie lange es gekocht werden muss, auch von der Aufbewahrung. Ein Ei, das gerade frisch aus dem Kühlschrank kommt, hat schließlich eine ganz andere Starttemperatur, braucht bis zu eine Minute länger, um die gewünschte Konsistenz zu haben.

Jetzt auch lesen: Irre Küchen-Tricks zum Lebensmittel sparen! Zweites Leben für Gemüse-Schalen und Co.: DIESE Essens-Reste werden Sie nie wieder wegwerfen >>

Wie lange muss man Eier kochen? Harte und weiche Eier - welche Kochzeit haben sie? Und wie prüft man bei Eiern die Haltbarkeit? imago/Winfried Rothermel

Jetzt auch lesen: Süßkartoffel-Stampf mit leckerem Tahin-Dressing: Dieses Sattmacher-Rezept hat nur 420 Kalorien >>

Wie prüft man, ob Eier noch haltbar sind? Dieser einfache Trick hilft!

Grundsätzlich empfiehlt es sich, das Wasser sprudelnd aufkochen zu lassen und erst auf dem Koch-Höhepunkt die Eier mit einem Esslöffel vorsichtig hineinzusetzen. Nach der Kochzeit die Eier vorsichtig herausnehmen und abschrecken.

Jetzt lesen: Köstliches Rezept wie in der DDR: Ungarische Gulaschsuppe mit Paprika und Kartoffeln! So schmeckt der deftige Eintopf wie bei Oma… >>

Auch an der richtigen Abschreck-Technik scheiden sich aber die Geister. Empfohlen wird, nur weiche Eier abzuschrecken, weil das kalte Wasser verhindert, dass das Eigelb nachgart und fester wird, als es werden soll. Bei harten Eiern empfiehlt es sich hingegen nicht, denn: Durch das Wasser können Keime in das Ei gelangen, was wiederum die Haltbarkeit beeinflussen kann.

Jetzt auch lesen: Irre Küchen-Tricks zum Lebensmittel sparen! Zweites Leben für Gemüse-Schalen und Co.: DIESE Essens-Reste werden Sie nie wieder wegwerfen >>

Übrigens: Kennen Sie schon den ultimativen Trick, wie sich herausfinden lässt, ob ein Ei wirklich noch frisch ist? Jeder kennt es: Im Kühlschrank befinden sich noch Eier, doch das Haltbarkeitsdatum ist nicht mehr lesbar. Ein Glas mit Wasser hilft: Einfach das Ei hineingeben und prüfen, ob es oben schwimmt oder untergeht. Geht es unter, ist es frisch. Das liegt daran, dass sich im Inneren des Eis eine Luftkammer befindet, die mit der Zeit immer größer wird. Eier, die oben auf dem Wasser schwimmen, sollten also auf keinen Fall gegessen werden.