Heizkörper sollten nicht von Möbeln zugestellt sein.
Heizkörper sollten nicht von Möbeln zugestellt sein. imago/Westend61

Noch erfreuen wir uns an der wohligen Wärme des Sommers. Trotzdem werfen die schon jetzt explodierenden Energiekosten ein Schlaglicht auf die nächste Heizperiode. Und so manchem wird angesichts der zu erwartenden Summen, die an die Energieversorger gezahlt werden müssen, der Angstschweiß auf der Stirn stehen. Was liegt also näher, als schon jetzt darüber nachzudenken, wie man vielleicht noch an der einen oder anderen Stelle der Wohnung Energie und damit Kosten einsparen könnte.

Wenn Sie etwas Zeit haben, dann gehen Sie durch all Ihre Wohnräume und werfen einen Blick auf die Heizkörper. Sie können diese nicht vollständig sehen? Dann vergeuden Sie ab Herbst teure Heizenergie.

Zugestellte Heizkörper freiräumen

Denn wenn die Heizkörper im Raum verdeckt oder zugestellt sind, können sie ihre Wärme nicht gut an die Luft abgeben. Es bleibt folglich kühler als man möchte – oder man dreht das Heizungsventil weiter und weiter auf.

Daher lohnt es sich, jetzt im ganzen Haus zu prüfen, ob die Heizkörper frei sind – und sie gegebenenfalls freizuräumen. Dazu rät die Kampagne „80 Millionen gemeinsam für den Energiewechsel“ des Bundeswirtschaftsministeriums mit einem Bündnis von Verbänden. Bis zu zwölf Prozent Energiekosten könne man mit dieser Maßnahme sparen.

Es sollten also keine Sofas, Kommoden, Schränke oder auch Wohnaccessoires vor den Heizkörpern stehen, Vorhänge die Heizung nicht überdecken. Denn dann steckt die Wärme vielleicht in den Möbeln, aber an die Luft wird sie nur sehr schlecht abgegeben.

Übrigens: Die Verbraucherzentralen raten, die Heizkörper ab und an abzustauben – auch von innen. Denn auch die Staubablagerungen mindern die Heizleistung.