Passiert Ihnen das auch immer wieder? Schon kurz nach dem Kauf eines neuen T-Shirts oder Pullovers entdecken Sie kleine Löcher im Stoff. Privat

Passiert Ihnen das auch immer wieder? Schon kurz nach dem Kauf eines neuen T-Shirts oder Pullovers entdecken Sie kleine Löcher im Stoff. Dabei sieht man weit und breit keine einzige Motte. Doch wie kommen diese kleinen Risse eigentlich in die Lieblingsklamotten? Es gibt einige andere Ursachen, die der Kleidung schaden. Wir haben die wichtigsten unter die Lupe genommen. Und nicht nur das. Wir verraten Ihnen auch, was Sie dagegen tun können, damit die Freude an Ihren Lieblingsteilen nicht allzu schnell vergeht ...

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Ursache 1: Löcher durch die Waschmaschine

Schuld daran ist nicht unbedingt die Waschmaschine selbst, sondern oft begünstigt der Waschgang, dass sich Löcher in der Kleidung bilden. Die feinen Fasern quellen durch das sehr warme oder auch heiße Wasser und die verwendeten Waschmittel auf, werden brüchig und reißen auf. Insbesondere an den Stellen, die zuvor etwas gelitten haben: Zum Beispiel am Bund, wo der Gürtel sitzt, oder an der Hüfte, wo Taschen oder die Handykette beim Tragen oft entlangreiben.

Tipp: Waschen Sie Ihr Lieblingsshirt oder Kleidung mit sehr feinen Fasern nicht zusammen mit Jeans oder Kleidung mit Knöpfen oder Reißverschluss. So vermeiden Sie zusätzliche Reibung. Oder greifen Sie am besten zu einem Wäschenetz.

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Einige Fehler beim Wäschewaschen machen wir fast alle. dpa/Christin Klose

Ursache 2: Löcher wegen schlechter Qualität

Wer billig kauft, kauft zweimal oder teuer, heißt es bekanntlich im Volksmund. Auch beim Kleiderkauf. Dünne Baumwolle oder minderwertiger Stoff rächt sich mit vorzeitigen Verschleißerscheinungen. Die können zum Teil bereits nach wenigen Wäschen oder nur einmaligem Tragen auftreten.

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Tipp: Entweder nach dem Kauf von Fast Fashion nicht lange über das kaputte Günstig-Teil ärgern oder etwas mehr Geld für hochwertigere Stoffe ausgeben. Aber auch Feinwaschmittel und spezielle Schonwaschgänge Ihrer Waschmaschine können helfen, dass Sie von Ihrem Lieblingsstück länger etwas haben.

Ursache 3: Löcher durch schlechten Umgang

Wie bereits oben beschrieben, kann die Reibung von Gürtel oder zum Beispiel Reißverschlüssen kleine Risse im Stoff hervorrufen. Aber auch im Arbeitsalltag sollten Sie darauf achten, dass der ständige Kontakt mit Arbeitsflächen Löcher im Shirt oder Hose begünstigen kann.

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Tipp: Stecken Sie Ihr Lieblingsshirt vielleicht nicht unbedingt in die Hose. Und auch bei der Arbeitsfläche sollten Sie auf unebenmäßige Flächen achten und die vielleicht abdecken

Ursache 4: Schuhe mit Klettverschluss können der Kleidung schaden

Ritsch, ratsch – kaputt: Stiefel mit Klettverschlüssen können die Kleidung beschädigen. Das geschieht nicht nur beim Zumachen der Schuhe, wenn der Verschluss aus Versehen am Stoff haften bleibt. Sondern auch, wenn dieser geschlossen ist: Beim Gehen kommt ein langes Kleidungsstück wie ein Wollmantel oder ein Rock leicht an die Enden des Klett-Teils. Das zieht Fäden aus dem Stoff oder reißt kleine Löcher in das Innenfutter oder in eine Strumpfhose.

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Tipp: Besser seien Schlüpf- oder Schnürschuhe. Wem das Schnüren zu aufwendig ist, findet auch Modelle, deren Schnürung nur Zierde ist. Geschlossen und geöffnet werden diese mit einem versteckten Reißverschluss. Nur ein günstiger Reißverschluss kann normalerweise Schäden an der Strumpfhose hervorrufen.

Motten sind gefürchtete Schrankbewohner. imago images/blickwinkel

Ursache 5: Löcher durch Motten

Wenn die kleinen Löcher immer wieder auftauchen, sollten Sie doch nach den gefürchteten Schrankbewohner Ausschau halten. Oft sind sie die Hauptursache für kleine Löcher in den Klamotten. Dabei sind es die Larven, die die Löcher in den Stoff fressen und die fühlen sich überall dort wohl, wo sich Kleidung türmt und Staub entsteht.

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Tipp: Sie sollten zum Beispiel Sommerkleidung nur gewaschen, gereinigt oder zumindest gut gelüftet einzulagern. Auch ätherisches Öl, das etwa Zedern- oder Zirbelkieferholzstücke verströmen, oder der Duft von Lavendel schreckt das Ungeziefer ab. Was ebenfalls hilft und gut riecht, ist Kernseife! Einfach in einen Waschhandschuh geben und an die Kleiderstange hängen oder in ein Schrankfach legen.

Haben die Motten doch zugeschlagen, hilft nur eine gründliche Reinigung des Schrankes und der Kleidung. Für Sachen, die nicht heiß gewaschen werden dürfen, wie Wolle, gilt: ausschütteln und eine Woche in den Eisschrank legen, rät das Deutsche Grüne Kreuz (DGK). Hautschuppen und Haare auf gebrauchter Kleidung ziehen die kleinen Nachtfalter nämlich geradezu magisch an. Auch ihre Raupen ernähren sich davon.