Oleander ist eigentlich recht pflegeleicht, ein paar Tipps sollte man aber beherzigen. IMAGO/Panthermedia

Der Oleander ist eine der beliebtesten Kübelpflanzen für Balkon und Garten. Zu Recht: Denn wirklich schwierig ist seine Pflege nicht. Ein paar Tipps und Tricks sollte man aber dennoch beherzigen, damit es dem Oleander dauerhaft gut geht. KURIER verrät, worauf Sie achten sollten.

Lesen Sie auch: Beim Unkraut abflammen: Garage abgebrannt, Gartenlaube verkohlt, Scheune in Flammen ... Unkraut entfernen mit dem Abflammgerät ist höllisch gefährlich. Auf diese Tipps von Experten sollten Sie achten >>

Welcher Standort ist für den Oleander ideal?

Im Frühjahr, wenn die Minustemperaturen verlässlich vorbei sind, kann man den Oleander nach draußen auf Balkon oder Terrasse stellen. Die Pflanze mag mediterranes Klima, steht also gern in der Sonne.

Lesen Sie auch: Wann darf ich meine Hecke schneiden? Warum Sie Hecken und Sträucher erst Ende Juli in Form bringen sollten >>

Wie gießt man Oleander richtig?

Der Oleander muss gut gegossen werden – gerade wenn es besonders heiß ist. Dann heißt es: täglich gießen – bei Temperaturen ab 30 Grad sogar morgens und abends. Allerdings verträgt der Oleander keine Staunässe, der Topf muss also unbedingt wasserdurchlässig sein, sodass das Wasser ablaufen kann.

Lesen Sie auch: Kann man nassen Rasen mähen? Worauf Sie bei feuchtem Gras achten müssen und was Sie mit nassem Rasenschnitt niemals tun sollten >>

Oleander braucht viel Stickstoff und Kalk. Deshalb sollte man ihn immer mit Leitungswasser gießen. Wer denkt, ihm mit Regenwasser etwas Gutes zu tun, täuscht sich. Davon kann die Pflanze sogar eine Krankheit bekommen.

Und noch eine Sache ist wichtig: Wird der Topf im Sommer sehr warm, erhitzen sich auch Erde und Wurzeln. Dann sollte man den Oleander auf keinen Fall mit kaltem Wasser gießen, das verträgt er überhaupt nicht. Dann kriegen die Wurzeln einen Schock. Lauwarmes Leitungswasser ist dann das Beste.

Lesen Sie auch: Ist es jetzt zu spät für den Rosenschnitt? Wie schneide ich Rosen richtig, wann soll man Rosen düngen? >>

Oleander wächst meist in großen Kübeln. Die Erde sollte immer feucht gehalten werden. IMAGO/Manfred Ruckszio

Wie düngt man Oleander richtig?

Im Frühjahr sollte man den Oleander düngen. Dazu eignet sich organischer Bio-Dünger besonders gut. Auf einen großen Topf werden ein bis eineinhalb Hände Dünger großzügig verteilt, weil der Oleander im Frühjahr wirklich viele Nährstoffe braucht.

Lesen Sie auch: Geranien richtig gießen und pflegen: Mit einem einfachen Hausmittel zu prächtiger Blüte >>

Tipps für das komplette Frühjahr und den Sommer: Wann immer Sie Kaffeesatz haben, lassen Sie ihn trocknen, verteilen ihn anschließend im Oleander-Topf und harken ihn ein. Auch übrig gebliebener Kaffee kann kalt als Gießwasserersatz einfach auf den Oleander geschüttet werden. Er wird es Ihnen mit kräftigen Trieben und einer tollen Blüte danken.

Alternative: Sammeln Sie Eierschalen, zerbröseln Sie diese, geben Sie sie in den Oleander-Topf und harken Sie sie ein. Anschließend mit Leitungswasser gießen – fertig!

Lesen Sie auch: Den Olivenbaum richtig gießen und pflegen: Was tun gegen gelbe Blätter? >>

Lesen Sie auch: Lavendel schneiden, pflanzen und pflegen: SO gelingt es mit den besten Tipps vom Profi-Gärtner!

Wann und wie schneidet man den Oleander?

Verblühte Blüten sollten immer direkt abgezupft werden. Das regt die Bildung von neuen Blüten an. Wenn der Oleander außer Form geraten ist, kann die Pflanze geschnitten werden. Wichtig: Das sollte man nicht im Herbst vor der Überwinterungsphase machen. Dadurch würde der Oleander Schaden nehmen. Besser schneidet man ihn im Frühjahr zurück und regt damit das Wachstum an. Geschnitten wird der Oleander mit einer Gartenschere, viel beachten muss man dabei nicht.

Lesen Sie auch: Den Kaktus richtig pflegen: Wie oft sollte man Kakteen gießen? Wann sollte man sie umtopfen? >>