Die Blüten der Fetthenne setzen tolle Akzente im Garten. Die Pflege der Pflanze ist gar nicht aufwendig. IMAGO/Gottfried Czepluch

Sie ist eine der beliebtesten Staudenpflanzen der Deutschen: die Fetthenne. Kein Wunder, ist ihre Blütenpracht fast unvergleichlich und die Pflege gar nicht schwer. Wer sich ein wenig um die Fetthenne im Garten oder auf dem Balkon kümmert, erfreut sich fabelhafter Farbenpracht und prächtigem Blütenzauber. Wir haben Tipps zur Pflanzenpflege der Fetthenne zusammengestellt.

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Wo ist der perfekte Standort für die Fetthenne?

Die Fetthenne ist ein echter Sonnenanbeter: Sie liebt vollsonnige Standorte! Dass der Boden an diesen etwas trockener ist, liegt in der Natur der Sache. Doch der Fetthenne macht das nichts aus. Generell gilt: Für die Pflanze sollte der Boden lieber zu trocken als zu nass sein. Staunässe ist ihr größter Feind. Sowohl in Staudenbeeten als auch als Kübelbepflanzung macht die Fetthenne eine gute Figur.

Um den Boden für die Bepflanzung mit einer Fetthenne vorzubereiten, kann man etwas Sand ausbringen. Das macht das Erdreich durchlässiger und bereitet es optimal auf seinen neuen Bewohner vor.

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Wie sollte man die Fetthenne gießen?

Anders als beispielsweise Hortensien und Dahlien benötigen Fetthennen nur wenig Wasser. Der Grund ist simpel: Ihre dickfleischigen Blätter speichern Wasser und helfen der Pflanze damit in trockenen Zeiten. Gegossen wird die Fetthenne also nur im Hochsommer regelmäßig. Im restlichen Jahr zieht sie ihre benötigte Feuchtigkeit aus der Luft.

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Wie düngt man die Fetthenne am besten?

Wie gesagt: Die Fetthenne ist pflegeleicht. Viel Dünger benötigt sie nicht. Wer die Pflanze allerdings neu in den Garten einpflanzt, tut ihr mit einer Gabe Stauden- oder Biodünger einen Gefallen. Anschließend sollte die Fetthenne einmal jährlich im Herbst gedüngt werden.

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Die Fetthenne gibt es als Staudenpflanze und als teppichbildende Arten. IMAGO/ITAR-TASS

Wann sollte man die Fetthenne zurückschneiden?

Die Fetthenne wird immer im Frühjahr zurückgeschnitten – und zwar nach dem letzten Frost in der Nacht. Das ist meist erst nach den Eisheiligen Anfang Mai sicher. Beim Rückschnitt sollten abgestorbene, bräunlich verfärbte Blätter entfernt werden. Auch vertrocknete Blütenstiele sollten nun abgeschnitten werden. Dann kann die Fetthenne neue Triebe bilden.

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Wie kann man bei der Fetthenne Schädlingsbefall vorbeugen und entgegenwirken?

Wirklich anfällig ist die Fetthenne nicht für Schädlingsbefall. Man muss ihm also nicht gezielt vorbeugen – kann man auch gar nicht. Wichtig ist, dass die Pflanze unbedingt vor Staunässe geschützt ist, dann geht es ihr in der Regel gut.

Sollten sich doch einmal Schädlinge auf der Staude breit machen, sind es mit hoher Wahrscheinlichkeit Dickmaulrüssler, die Wurzeln und Blätter angreifen. Dann hilft nur eins: Die Fetthenne aus dem Beet nehmen, die Erde vollständig entfernen, die Pflanze gründlich abduschen und an einem neuen Standort einsetzen (am besten zunächst im Kübel).

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