Der Weihnachtsstern wird am besten mit nicht zu viel und nicht zu wenig Gießwasser versorgt.
Der Weihnachtsstern wird am besten mit nicht zu viel und nicht zu wenig Gießwasser versorgt. dpa/Stars For Europe

Sie sehen wunderschön aus und gehören zur Weihnachtszeit einfach dazu: Weihnachtssterne! Die festliche Pflanze überzeugt dabei mit einer lang anhaltenden Blüte – wenn man sie richtig pflegt und schon beim Kauf auf ein paar Details achtet. KURIER verrät, bei welchem Weihnachtsstern Sie im Laden zugreifen sollten, wo der perfekte Standort zu Hause ist und was Sie bei der Pflege beachten sollten.

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Was sollte man beim Kauf eines Weihnachtssterns beachten?

Wer für sich oder als Geschenk einen Weihnachtsstern kaufen möchte, sollte sich an zwei Grundregeln halten: Kaufen Sie niemals einen Weihnachtsstern, der in der Verkaufsstelle im Eingangsbereich gestanden hat. Dann hat sie Pflanze mit Sicherheit gefroren und wird bald ihre Blätter abwerfen. Und auch für den Nachhauseweg gilt: gut einpacken, damit es dem Weihnachtsstern nicht zu kalt wird.

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Zweiter Tipp: Achten Sie auf die Blätter beim Kauf. Beste Voraussetzungen haben Pflanzen mit kräftigen grünen Blättern, bunten Hochblättern ohne jegliche Beschädigung oder Flecken sowie knospigen gelben Blüten.

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Wo ist der perfekte Standort für den Weihnachtsstern?

Klassischerweise stehen Weihnachtssterne auf der Fensterbank. Und da ist auch der perfekte Platz für sie. Weihnachtssterne lieben es warm, fühlen sich bei Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad besonders wohl. Auch direkte Sonne macht den Pflanzen nichts aus – im Gegenteil, sie mögen es gern hell.

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Aber aufgepasst: Wenn man das Fenster zum Lüften öffnet, muss der Weihnachtsstern vorher in Sicherheit gebracht werden. Zugluft kann er nämlich gar nicht ab.

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Ob in Rot oder Weiß: Bei Temperaturen unter 15 Grad sollten Weihnachtssterne nicht draußen ausgestellt sein. Und man sollte auch keine Weihnachtssterne kaufen, die in einem zugigen Eingangsbereich angeboten werden.
Ob in Rot oder Weiß: Bei Temperaturen unter 15 Grad sollten Weihnachtssterne nicht draußen ausgestellt sein. Und man sollte auch keine Weihnachtssterne kaufen, die in einem zugigen Eingangsbereich angeboten werden. dpa/ picture alliance

Wie gieße ich einen Weihnachtsstern richtig?

Der Weihnachtsstern ist ein kleines Sensibelchen, verträgt weder zu viel noch zu wenig Wasser. Aber was ist die richtige Menge? Das kommt natürlich auf die Größe an – und auf den Standort.

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So braucht ein Mini-Weihnachtsstern mit einem Topf-Durchmesser von sechs Zentimetern beispielsweise rund 20 Milliliter Wasser alle zwei bis drei Tage. Das ist ein halbes Schnapsglas voll. Einen Weihnachtsstern in einem 13-Zentimeter-Topf sollte man täglich gießen – mit jeweils rund 100 Milliliter Wasser (ein volles Sektglas).

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Das Gießintervall erhöht sich, wenn es besonders warm im Zimmer ist oder wenn die Pflanze in der Nähe der Heizung steht. Im Zweifel hilft die Erdprobe: Gegossen wird, wenn die Erde sich in zwei Zentimetern Tiefe trocken anfühlt.

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Was muss man bei der Pflege des Weihnachtssterns sonst noch beachten?

Beim Gießen des Weihnachtssterns muss man Staunässe auf jeden Fall vermeiden. Überflüssiges Wasser im Übertopf muss nach spätestens 15 Minuten abgegossen werden. Wer besonders lang Freude an seinem Weihnachtsstern haben will, sollte ihn rund vier Wochen nach dem Kauf düngen. Und dann regelmäßig einmal pro Woche, zum Beispiel mit einem handelsüblichen Flüssigdünger.