Wer seine Dahlien richtig pflegt und gießt, genießt den ganzen Sommer über ein üppiges Blütenmeer.
Wer seine Dahlien richtig pflegt und gießt, genießt den ganzen Sommer über ein üppiges Blütenmeer. imago/bodenseebilder.de

Kaum eine andere Blume begeistert mit so vielen unterschiedlichen Farben, Blütenformen und Größen wie die Dahlie. 30 verschiedenen Arten, über 20.000 Kulturformen – so viele Varianten gibt es von kaum einer anderen Pflanze. Dahlien sind vor allem durch ihre schmückenden Blüten so beliebt. Sie erfreuen ihren Besitzer im Sommer besonders und häufig sogar bis in den späten Herbst hinein. Damit die Dahlie lange Freude bereitet, gilt es aber einiges zu beachten. Hier kommen die Top-Tipps zur Dahlien-Pflege.

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An welchem Standort fühlen sich Dahlien besonders wohl?

Dahlien lieben sonnige Standorte. Aber auch an halbschattigen Standorten gedeihen Dahlien gut. Ihr neues Beet solle am besten aus einer gut wasserdurchlässigen, humosen und am besten auch fruchtbaren Erde bestehen. Wichtig ist, dass die Erde nicht fest ist, damit die Wurzeln den Boden gut durchdringen können. Verbessern Sie lehmigen Boden mit etwas Sand, so kann überschüssiges Wasser besser ablaufen.

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Was sollte man beim Pflanzen von Dahlien beachten?

Wie tief Dahlien eingepflanzt werden sollten, hängt von der Tiefe der Knolle ab. In der Regel reicht es aber aus, sie höchstens spatentief in die Erde zu setzen und dann einige Zentimeter mit Erde zu bedecken. Dahlien-Knollen sollten nur knapp unter der Erde sein. Wer eine große Sorte Dahlien pflanzt, sollte an einen Stützpfahl denken – da die Blüten sonst zu schwer werden und umkippen könnten.

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Wichtig: Es sollte genügend Abstand zu allen Nachbarpflanzen eingehalten werden. Die Faustregel lautet: Die Blumen werden meist halb so breit wie hoch. Übrigens lassen sich in einem Beet unterschiedliche Arten von Dahlien kombinieren. Dadurch entsteht ein farbenfrohes Bild, das ein richtiger Hingucker in jedem Garten ist.

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Wie gießt man Dahlien richtig?

Dahlien dürfen nicht zu feucht, aber auch nicht zu trocken stehen. Die Erde rund um die Dahlie darf ruhig etwas antrocknen, sollte dann aber auch wieder gegossen werden. In heißen Sommerwochen benötigen die Korbblütler ausreichend Wasser, um dauerhaft mit Blüten aufwarten zu können. Aufgrund ihrer großen, weichen Blätter haben die Knollenpflanzen einen hohen Wasserbedarf – tägliches Gießen ist daher Pflicht.

Staunässe vertragen Dahlien nicht. Bei gut durchlässigen Böden ist das meist aber auch kein Problem. Wichtig ist auch, dass die Pflanzen immer von unten gegossen werden. Sie stehen gern in der Sonne, sodass feuchte Blätter schnell verbrennen können.

Und noch ein Tipp: Gießen Sie die Blumen ab September etwas weniger. So regen Sie die Knolle an, Wasser zu speichern. Das ist wichtig, damit die Dahlie gut über den Winter kommt.

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Dahlien gibt es in unzähligen Farben.
Dahlien gibt es in unzähligen Farben. imago/bodenseebilder.de

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Wie sollte man Dahlien düngen?

Dahlien lieben nährstoffreiche Böden. Wird die Erde noch vor dem Einsetzen mit Kompost oder Hornspänen angereichert, haben die Dahlien zumeist alle wichtigen Nährstoffe über die komplette Gartensaison zur Verfügung. Wer zusätzlich düngen will, kann geeignete organische Mittel verwenden. Wichtig: Ab August sollten Dahlien nicht mehr gedüngt werden, da sonst die Knollen überdüngt werden und dann die Überwinterung nicht überstehen.

Bei Dahlien im Topf verwenden Sie gute nahrhafte Gartenerde, um die Blumen mit Nährstoffen zu versorgen. Man düngt sie dann von Juni bis August wöchentlich mit flüssigem Blühpflanzen- oder Balkonblumendünger.