Eine junge Katze liegt im Mutter- und Kinderkatzenhaus im Berliner Tierheim. 
Eine junge Katze liegt im Mutter- und Kinderkatzenhaus im Berliner Tierheim.  dpa/Monika Skolimowska

Aus Angst vor den steigenden Heizkosten lassen viele Menschen die Heizung aus oder drehen sie runter, um zu sparen. Einfach einen dicken Pullover anziehen, sich warm halten mit dem sogenannten Zwiebel-Look, ist die neue Devise. Doch wie geht es eigentlich unseren Haustieren dabei? Wird Hund und Katz’ auch kalt?

Lesen Sie auch: 12 Tricks und Tipps zum Heizkosten sparen: SO halten Sie Wärme möglichst lange in der Wohnung

Noch nie haben wir so viel für ein warmes Zuhause gezahlt wie jetzt – ganz egal ob Gas, Strom, Holz oder Öl. Noch lassen viele Menschen die Heizung aus, wollen sogar im Winter die Raumtemperatur so gering wie möglich halten. Die meisten beten für einen milden Winter, damit die Heizkosten nicht noch mehr in schwindelerregende Höhen steigen. Aber was ist eigentlich mit unseren Haustieren. Frieren Meerschweinchen, Wellensittich und Co.? Die meisten Tiere haben es gern warm und nicht jedem kann man wie Hund oder Katze einen Mantel anziehen.

Lesen Sie auch: Hustensaft selber machen – so einfach geht's! Zwei heilsame Rezepte mit Zwiebel oder Rettich >>

Hunde lieben ein warmes Körbchen

Gehört der Hund zu einer langhaarigen Rasse, die auch stundenlang im Schnee rumtoben kann, ohne zu zittern, muss man sich keine Sorgen in den kühleren vier Wänden machen. Er wird vermutlich öfter sein warmes Körbchen oder Deckchen nutzen als die kalten Fliesen.

Lesen Sie auch: Heimlicher Stromfresser oder nicht? So teuer ist es wirklich, wenn das Ladekabel in der Steckdose bleibt

Bevor es sich der Vierbeiner im Hundebettchen gemütlich macht, dreht er sich oft eine Runde um die eigene Achse.
Bevor es sich der Vierbeiner im Hundebettchen gemütlich macht, dreht er sich oft eine Runde um die eigene Achse. dpa/Nicolas Armer

Aber auch Hunde mit wenig Unterwolle oder gar keinem Fell, die vielleicht in den Wintermonaten draußen ein Mäntelchen brauchen, kommen gut mit ein paar Grad weniger zurecht. Wichtig ist, wie bei den meisten Haustieren, dass das Nest, der Käfig oder das Körbchen immer zugfrei und trocken sind.

Lesen Sie auch: Tee: Diese Sorten helfen gegen Husten, Erkältung, Bauchschmerzen und Schlafstörungen

Unsere Stubentiger lieben bekanntermaßen die Wärme, suchen sich ihr Plätzchen für ein Schläfchen gleich neben der Heizung oder auf der Kaminbank beim Kachelofen. Dabei sind sie wesentlich kälteunempfindlicher, als man glauben mag. Die meisten Rassen bekommen, sobald es kälter wird, ohnehin ihr dichtes Winterfell und haben mit einem kühleren Zuhause überhaupt keine Probleme. Besitzen Sie allerdings eine besondere Rasse, wie zum Beispiel die Sphynx-Katze, sollten Sie sich eine warme Katzenhöhle anschaffen.

Bei Meerschweinchen, Kaninchen und Hamstern kann man im Gehege etwas mehr Heu verteilen, damit können sie sich ebenfalls eine kuschelige Höhle bauen, falls es zu kühl wird. Möglicherweise erhöhen Sie auch etwas die Essensrationen, denn Fett hält bekanntlich warm. Aber natürlich ist Vorsicht geboten, dann die meisten unserer Haustiere haben sowieso ein bisschen Übergewicht.

Lesen Sie auch: Hätten Sie es gewusst? Dieses Obst und Gemüse sollten Sie mit Schale essen

Für die Gesundheit gefiederter Zimmergenossen ist im Winter die Luftfeuchtigkeit im Wohnraum entscheidend: „Vögel brauchen eine höhere Luftfeuchtigkeit“, sagt Astrid Behr, Sprecherin des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte in Frankfurt. Beim Heizen sollte sowieso darauf geachtet werden, dass in den eigenen vier Wänden kein Wüstenklima herrscht. Gerade tropische Vögel wie Papageien sind in diesem Punkt sehr empfindlich. Ansonsten gilt für Vögel im Winter ebenso wie im Sommer: Der Käfig sollte keine Zugluft abbekommen.