Ein leckeres Pausenbrot ist wichtig - doch nicht nur auf den Inhalt der Brotdose, auch auf die Dose kommt es an. Foto: imago images

Schulstart in einigen Bundesländern: In der Pause wird wieder die Brotdose ausgepackt. Die sollte nachhaltig und schadstofffrei sein. Achtung bei den sogenannten Bambus-Behältern. Denn Bambus ist dort meist wenig drin, stattdessen vor allem ein Melamin-Formaldehyd-Harz, erklärt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Säuren und heiße Temperaturen setzen diese Substanzen frei, es drohen Krebs, Blasen- und Nierenschäden sowie eine schlechtere Fruchtbarkeit. Auch reine Melamin-Behälter sind nicht geeignet.

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Was sollten Eltern ihren Kindern stattdessen mitgeben? Zum Beispiel Hartplastikdosen aus den Kunststoffen Polypropylen, Polyethylen oder Polymilchsäure. Abgekürzt mit PP, PE und PLA ist das Material meist unten auf den Behältern vermerkt. Allerdings sollten sie nicht beschädigt sein, denn auch dann können Stoffe ins Essen kommen. Aluminiumbehälter wiederum sollten nicht für saure oder salzige Speisen benutzt werden.

Kinder lieben Dosen mit mehreren Fächern

Am sichersten sind laut BUND Behältnisse aus Edelstahl oder Glas. Zwar verbraucht die Herstellung viele Ressourcen, aber die Produkte halten dafür länger. Das macht auch den höheren Preis wieder wett. Zum Schulstart lohnt ein Blick in den Schrank: Denn am nachhaltigsten sind die Dosen, die man bereits besitzt.

Übrigens: Kinder mögen es in ihren Brotboxen nicht so gerne gemischt. Darauf weist die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hin. Von daher ist eine Dose mit verschiedenen Fächern ideal. Dann purzeln Brot und geschnittenes Obst nicht durcheinander.