Zum Schneiden des Rotkohlkopfs sollte man ein richtig scharfes Messer nehmen - das spart Arbeit und Zeit. Florian Schuh/dpa-tmn

Rotkohl wird meist ganz klassisch zu Gans, Wild oder einem Braten serviert. Aber auch ohne Fleisch schmeckt das lila Gemüse einfach lecker. Im Vergleich zu anderen Gemüsearten erfordert die Zubereitung von Rotkohl etwas mehr Arbeit und Zeit. Daher sind die richtige Technik und gutes Werkzeug entscheidend. Beim Schneiden ist es wichtig, ein scharfes Messer oder einen Gemüsehobel zu benutzen, rät der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (RLV). Dann ginge es schneller. Doch es kommt auch darauf an, welches Gericht man zubereitet.

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Grob oder fein schneiden?

Als Oma den das Rotkraut noch selber zubereitete und nicht zum Fertigglas griff, wurde der Rotkohl als deftige Hausmannskost mit Vorliebe in Schmalz, Nelken. Äpfeln und Lorbeerblatt gedünstet und kam weich gekocht auf den Tisch.

Rotkohl ist zwar nach wie vor eine beliebte Gemüsebeilage zu Weihnachten, aber der Trend geht auch zu Smoothies, Suppen und nährstoffreicher Rohkost. Insbesondere für knackige Salate sollte man den Rotkohl lieber in sehr feine Streifen zu schneiden oder hobeln.

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Wer dagegen auf eine cremig pürierte Rotkohlsuppe mit Apfel und Kartoffel und Thymian steht, sollte den Rotkohl lieber groß lassen.

Doch egal, wie Sie Ihren Rotkohl am liebsten mögen - so geht man bei der Vorbereitung vor: Zuerst werden die äußeren Blätter entfernt, der Rotkohl wird geviertelt und der Strunk in der Mitte herausgeschnitten. Anschließend wird der Kohl in feine Streifen geschnitten oder gehobelt. Je feiner die Streifen werden, umso schneller wird der Rotkohl gar.

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Anleitung: Rotkohl kochen Schritt für Schritt

Mit einer Reihe von Zutaten kommt der Kohl dann in den Topf: Essig, Zucker, Zwiebel, Lorbeerblatt, Nelken, Salz und Äpfel gehören auf jeden Fall dazu. Je nach Vorliebe könne man dann mit weiteren Zutaten dem Rotkohl eine persönliche Note verleihen. Weihnachtlich schmeckt es etwa mit etwas Zimt, Wacholderbeeren oder Sternanis. Auch Säfte oder Gelees verschiedener Früchte, Rotwein oder Apfelkraut peppen den Kohl auf.

Viele Hobbyköche schreckt es mitunter ab, gleich einen ganzen Kopf Rotkohl zu verarbeiten. Dabei sei genau das viel praktischer: Gegarter Rotkohl lässt sich hervorragend einfrieren, empfiehlt der RLV.