Der Rückschnitt der Rosen sollte zur Forsythienblüte erfolgen. Früher könnten die Rosen Frostschäden erleiden. dpa/Andrea Warnecke

Klares Signal, dass der Frühling da ist: die Forsythien blühen! Mit ihren kleinen gelben Blüten ist die Pflanze ein echter Gartenkompass, der dem Gärtner zeigt: Jetzt ist es Zeit, die Rosen zu schneiden.

Rosen sollten erst geschnitten werden, wenn es keinen Frost mehr gibt. Die empfindliche Pflanze kann sonst unschöne Frostschäden bekommen. Wann es soweit ist, verrät die Blüte der Forsythie: Sind ihre gelben Blüten aufgegangen, ist die Frostzeit meistens vorbei. Trotz dieser Faustregel lohnt sich aber natürlich ein kurzer Blick auf den aktuellen Wetterbericht, um ganz sicherzugehen.

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Sie läutet den Frühling so richtig ein: die Forsythie imago/Scherf

Gartenarbeit im Frühling: Was ist beim Rosenschnitt zu beachten?

Beim Rosenschnitt gibt es ein paar Regeln zu beachten, damit die Pflanze schön und gesund bleibt. Dazu gehört, dass man ruhig beherzt schneiden sollte, auch wenn es zunächst grob wirkt. Wird der Rosenstock zu hoch, treiben unten keine Knospen mehr aus, daher sollte ruhig beherzt zur Gartenschere gegriffen werden. Die Schere wird einen halben Zentimeter über einer nach außen zeigenden Knospe, dem sogenannten Auge, abgeschnitten. Der Schnitt wird schräg gesetzt.

Strauchrosen haben eine ideale Höhe, auf die sie zurückgeschnitten werden sollten. Deutsche Presse-Agentur GmbH

Jetzt ist eine gute Zeit, um die ersten Blumen zu pflanzen. Das Stiefmütterchen kann ab Ende März in die Erde, Margeritten können jetzt vorgezogen und Mohnsamen direkt ausgesät werden.

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Ab Ende März dürfen auch schon einige Staudenarten in die Erde: Astern, Pfingstrosen und Chrysantheme werden am besten im Frühjahr gepflanzt.

Tipps für Hobby-Gärtner: Diese Gemüsesorten werden im März gesät

Manche Gemüsesorten sollten jetzt im Haus vorgezogen werden, wie zum Beispiel Paprika. Andere Gemüsesorten dürfen jetzt direkt in die Gartenerde. Dazu gehören Kohlrabi, Gurke, Karotten, Ackerbohnen, Erbsen, Rosenkohl, Lauch und Zwiebeln. Sollte es unerwartet nach der Saat zu einem Kälteeinbruch kommen, sollten Sie das Beet mit einem Vließ abdecken.

Um das Beet für die neuen Gemüsepflanzen vorzubereite, sollte die Erde oberflächlich gelockert und von Unkraut befreit werden. Dann kann das Beet mit Kompost gedüngt werden.