Wer Schnäppchen will, muss Preise vergleichen. Foto: Imago Images

Dem Schnäppchenwahn sind schon zahllose Käuferinnen und Käufer verfallen. Doch wer wirklich günstig und sicher im Internet einkaufen möchte, sollte vorher sorgfältig die Preise beobachten und mehr als nur einen Preisvergleichsdienst befragen, berichtet „c't“ (Ausgabe 18/20). Acht solcher Dienstleister hat das Fachmagazin nun getestet.

Denn zum einen gebe es bei den durch die Dienste ermittelten Preisen eine große Streuung sowie teils große Schwankungen. Ist die Anschaffung nicht dringlich, tue man daher gut daran, sich etwas Zeit zu lassen und die Marktentwicklung zu beobachten.

Zum anderen könne man deren Empfehlungen für Angebote nicht immer blind vertrauen. Gibt es ein vermeintlich besonders günstiges Schnäppchen, das bei einem Anbieter deutlich billiger ist als bei allen anderen, könnte ein Fake-Shop hinter dem Angebot stecken. Zudem kann es sich um internationale Ware handeln, bei der in Deutschland die Herstellergarantie nicht greift. Oder es wird aus Fernost versendet und der Käufer muss am Ende unter Umständen noch Einfuhrsteuer sowie Zollgebühren draufzahlen.

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Getestet wurden Billiger.de, Check24.de, Geizhals.de, Google Shopping, Guenstiger.de, Idealo.de, Preis.de und Schottenland.de. Das Fazit der Experten: Den einen, über alle Produktkategorien besten Dienst für Preisvergleiche gibt es nicht.

Könnte man sich einen Wunschdienst zusammenstellen, böte dieser zum Beispiel ein aufgeräumtes Erscheinungsbild wie Idealo und Billiger sowie die Kaufberatung und die Direktkaufmöglichkeiten von Check24 und Idealo, so die Tester. In den Einzelwertungen für das allgemeine Produktangebot sowie für gute Preise schnitten Geizhals, Google und Idealo am besten ab.