Beim Tanken sollte man auf die Zeiten achten - das kann sich wieder auszahlen.
Beim Tanken sollte man auf die Zeiten achten - das kann sich wieder auszahlen. dpa/Marijan Murat

Trotz Energiekriese fallen die Spritpreise. Allerdings nicht mehr so stark, wie in den vergangenen Wochen. Nur um einen Cent zur Vorwoche seien die Preise an den Zapfsäulen bei Benzin und Diesel zurückgegangen, ergab eine Auswertung des Automobilklubs ADAC. Dennoch können Autofahrer den Markt beeinflussen. Die ADAC-Experten verraten, wie jetzt jeder preiswerter tanken kann.

Laut der aktuellen Auswertung kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,729 Euro und damit um einen Cent weniger als vor Wochenfrist. Ebenfalls um einen Cent billiger ist Diesel: Im Schnitt müssen die Autofahrer für einen Liter derzeit 1,833 Euro bezahlen.

Als Gründe haben die ADAC-Experten eine spürbare Entspannung am Rohölmarkt ausgemacht. So kostete ein Barrel Rohöl der Sorte Brent vor einer Woche rund 85 US-Dollar, kletterte zwischenzeitlich auf 87 Dollar, um bis heute auf knapp unter 80 Dollar abzusacken. Der  Preisrückgang an den Zapfsäulen würde auch vom im Vergleich zum US-Dollar etwas stärkeren Euro profitieren.

ADAC-Experten: So können Autofahrer preiswert tanken

Laut ADAC müssen die Spritpreise weiter sinken. Trotz leichtem Rückgang sei vor allem Diesel weiterhin extrem teuer. Obwohl für einen Liter Diesel eine um über 20 Cent niedrigere Steuerlast anfällt, liegt der aktuelle Preis für diesen Kraftstoff um rund zehn Cent über dem von Super E10.

Die ADAC-Experten raten: Um den Wettbewerb weiter zu stärken und dadurch einen weiteren Preisrückgang zu fördern, sollten die Autofahrer preisbewusst tanken. Dazu zählt, sich vor dem Tanken über die aktuellen Kraftstoffpreise in der Nähe zu erkundigen und dann die günstigste Tankstelle anzusteuern. Als Faustformel gilt: Wer abends zwischen 20 und 22 Uhr tankt, kann im Schnitt rund zwölf Cent je Liter im Vergleich zu den Morgenstunden sparen.