Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor derzeit grassierenden Spoofing-Anrufen mit der eigenen Behördenrufnummer - und rät Betroffenen sofort aufzulegen. (Symbolbild) dpa/Christin Klose

Die Nummern wirken, als würden sie zum Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gehören. Doch die Anrufer haben mit der Behörde nichts zu tun.

Im Gegenteil: Das BSI warnt vor derzeit grassierenden Spoofing-Anrufen mit der eigenen Rufnummer plus zweistelliger Durchwahl – und rät sofort aufzulegen.

Beim sogenannten Spoofing geben sich Betrüger am Telefon als seriöse Behörden, Unternehmen oder Institutionen aus - und wollen so sensible oder persönliche Daten der Angerufenen abgreifen. Dazu nutzen sie bekannte Telefonnummern, die oft nur leicht verändert werden. Im Fall der gefakten BSI-Anrufe werden beispielsweise die Nummern +49 228 9582 44 oder 0228 9582 44 verwendet, wie das BSI erklärt. Sie sehen den BSI-Durchwahlen zum Verwechseln ähnlich.

Keine Daten mitteilen

Die Cyber-Sicherheitsbehörde warnt davor, den falschen BSI-Anrufern persönliche Daten mitzuteilen oder sonstigen Aufforderungen nachzukommen. Es sei davon auszugehen, dass die Anrufe einen „rechtsmissbräuchlichen Hintergrund“ haben, so das BSI.

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Wer bereits einen Anruf der gefälschten BSI-Nummer angenommen hat, sollte sich an das Service-Center des BSI wenden. Es ist erreichbar unter der Rufnummer 0800 274 1000.