Wirklich viel Ertrag bringen Tages- und Festgeldkonten derzeit nicht. Maximal 1,15 Prozent Zinsen sind bei Festgeld im Jahr drin, bei Tagesgeld höchstens 0,2 Prozent. dpa/Tobias Hase

Das Ersparte jederzeit verfügbar: Das ist der Vorteil eines Tagesgeldkontos. Seit einiger Zeit ist aber der Nachteil, dass es dafür kaum noch Zinsen gibt. Auch bei Festgeldkonten ist der Ertrag trotz geringerer Flexibilität überschaubar. Die rentabelsten Angebote hat die Zeitschrift Finanztest (4/2022) ausfindig gemacht.

Bei den Tagesgeldkonten bietet demnach die TF Bank die besten Konditionen. 0,2 Prozent Zinsen gibt es dort pro Jahr. Eine Mindestanlagesumme ist nicht vorgeschrieben. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Collector Bank und die Klarna Bank. Beide bieten 0,14 Prozent Zinsen pro Jahr bei einer Mindestanlage von 500 Euro.

Kein monatlicher Mindestgeldeingang, keine Kontoführungsgebühr

Bei den Festgeldkonten taucht die Klarna Bank erneut in den vordersten Rängen auf. Sie bietet bei einer Laufzeit von einem Jahr 0,5 Prozent Rendite pro Jahr, bei zwei Jahren 0,85 Prozent, bei drei Jahren 1,05 Prozent und bei vier Jahren 1,15 Prozent. Damit stellt sie nach Angaben von Finanztest alle Vergleichsangebote in den Schatten. Eine Mindestanlage ist hier nicht vorgeschrieben.

Ein Festgeldkonto mit fünf Jahren Laufzeit bietet die Klarna Bank nicht an. Bei dieser Laufzeit haben die Anbieter Hoist Sparen (1,10 Prozent), CKV (1 Prozent) und Younited Credit (0,97 Prozent) die Nase vorn. Bei Hoist müssen allerdings mindestens 1000 Euro angelegt werden, beim Anbieter CKV sogar 5000 Euro, bei Younited Credit sind es mindestens 2000 Euro.

Verglichen hat die Zeitschrift Finanztest ausschließlich überregional tätige Kreditinstitute im In- und Ausland ohne Kontoführungsgebühren. Angebote, die an bestimmte Bedingungen wie etwa einen monatlichen Mindestgeldeingang geknüpft sind, hat die Zeitschrift nicht berücksichtigt.