„Gelber Engel“ des ADAC
„Gelber Engel“ des ADAC Imago/Gottfried Czepluch

Das wäre doch mal was. Noch bevor der fahrbare Untersatz anfängt zu muckern, kommt schon eine Meldung vom Fachmann, dass eine Panne droht. Der ADAC will testen, ob das funktionieren könnte – Pannenhilfe per Ferndiagnose.

Der Automobilclub kündigte am Montag eine „groß angelegte Testphase“ an und rief Mitglieder auf, sich dafür zu melden. Sie brauchen dafür einen sogenannten Diagnosestecker und müssen eine App herunterladen. Beides ist kostenlos. Mithilfe drahtloser Datenübertragung könne eine Diagnose damit auch aus der Ferne erfolgen, erklärte der ADAC.

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Rechtzeitige Warnung vor Defekten

Die On-Board-Diagnose per Laptop informiert demnach über den Zustand verschiedener Fahrzeugteile und weist auf Fehler im Motormanagement hin. Diese Diagnose könne auch aus der Ferne erfolgen. Auf Wunsch könne der ADAC „jederzeit“ relevante Daten analysieren und so rechtzeitig vor Defekten wie beispielsweise einem Batterieschaden warnen.

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So könnten Pannenhelfer beispielsweise vor drohenden Defekten warnen, erklärte der Automobilclub. Auch lasse sich mittels Ferndiagnose frühzeitig feststellen, ob und welche Ersatzteile nötig seien. Auch Vorsorge-Checks wie etwa vor einer Reise oder vor dem Wintereinbruch seien möglich.