Wer putzt, kann dabei still und heimlich unzählige Kalorien verbrennen! Fotos: imago/Panthermedia

Wer abnehmen will, kommt um etwas sportliche Betätigung nicht herum – doch viele kostet der Gang ins Fitnessstudio Überwindung. Aber: Richtiges Training ist gut für den Körper, muss aber nicht sein, denn es gibt Ersatz! Geht es um den Kalorienverbrauch, lässt sich das Putzen der Wohnung nämlich durchaus mit einem kleinen Work-out vergleichen. 

Beim Putzen können sogar mehr Kalorien verbrannt werden als beim Sport

„Bei einem durchschnittlichen Putzgang können gut und gerne mehr Kalorien verbrannt werden als bei einer kurzen Sporteinheit. Das ist nicht zu unterschätzen“, sagt der Fitnesstrainer Henri Ciplajevs. Die Wohnung aufräumen, dabei Musik hören und ein wenig herumtanzen – das könne einige Kalorien verbrennen. Das Beste sei, dass man das nicht einmal bemerke.

Aber: Was sollte man im Haushalt tun, um abzuspecken? Laut Bild der Frau werden die meisten Kalorien bei der Gartenarbeit und beim Umstellen der Möbel verbrannt – 180 pro 30 Minuten. Wer das Auto wäscht oder Bad- und Küchenfliesen schrubbt, verbrennt in der gleichen Zeit 150 Kalorien.

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Beim Staubsaugen und beim Bügeln gehen 110 Kalorien drauf – und wer die Betten bezieht oder die Fenster putzt, verliert in 30 Minuten rund 100 Kalorien. Spülen und Kochen verbrauchen immerhin 75 Kalorien. Übrigens: Für den besten Putz-Sport müssen wir bis in den Winter warten, denn Schneeschippen verbrennt sogar satte 240 Kalorien!

Ein Spaziergang kann effektiver sein als ein Dutzend Sit-ups

Wer keine Lust auf spezielle Sportübungen hat, muss sich dazu auch nicht zwingen. Lieber bewegt man sich so, wie es einem Spaß macht. Dem Fitnesstrainer zufolge kann zum Beispiel ein Spaziergang für einen flachen Bauch effektiver sein als Dutzende Sit-ups. Sein Rat: „Statt sich nach Feierabend direkt auf die Couch zu setzen, kann man eine Runde spazieren gehen und die frische Luft genießen.“

Wobei es natürlich nicht schadet, zwischendurch mal ein paar Kniebeugen, Liegestütze oder eben Sit-ups zu machen. Aus Sicht von Ciplajevs eignen sich dazu die vielen kleinen Wartezeiten im Alltag perfekt – etwa, während der Kaffee durch die Maschine fließt oder während im Fernsehen die Werbung läuft.