Auch Beauty-Produkte haben ein Ablaufdatum. imago images/Shotshop

Sie schlummern in den Schränken des Badezimmers: abgelaufene Kosmetika. Denn über die Zeit sammelt sich so einiges auf der Ablage an. Die Frage ist dann: Kann ich das guten Gewissens noch verwenden?

Ein Blick auf die Verpackung kann zwar helfen. Das angegebene Haltbarkeitsdatum lässt allerdings nicht immer einen Rückschluss zu, ob das Produkt nun wirklich unbenutzbar ist.

So erkennen Sie die Haltbarkeit und können sie sogar verlängern.

So erkennt man die Haltbarkeit:

Ist ein Kosmetikprodukt weniger als 30 Monate haltbar, trägt es ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Entweder findet sich auf dem Etikett der Ausdruck „Mindestens haltbar bis“ oder ein Sanduhrsymbol gefolgt von einer Datumsangabe.

Eine grundsätzlich längere Haltbarkeit lässt sich am Symbol eines offenen Cremetiegels erkennen. Erst mit dem Öffnen beginnt das Ablaufen einer Frist, nämlich der Verwendungsdauer. Steht dort zum Beispiel „12 M“, kann man das Produkt bedenkenlos zwölf Monate lang nutzen.

Sprays in Druckgaspackungen oder wasserfreie Produkte wie Puder sind unbegrenzt haltbar. Im Zweifelsfall schauen, ob sich Farbe, Geruch und Konsistenz verändert haben. Ist das der Fall, bleibt nur noch die Entsorgung.

So erhöht man die Haltbarkeit:

Es empfiehlt sich, eine Packung wirklich erst dann zu öffnen, wenn man den Inhalt auch nutzt. Und man sollte Produkte immer möglichst zügig aufbrauchen.

Die Verpackung nach der Anwendung wieder sorgfältig schließen.

Um das Produkt nicht zu verunreinigen, sollten die Cremes, Gele und Pasten nur mit sauberen Händen, Pinseln oder Spateln aus dem Behältnis entnommen werden.

Kosmetikprodukte niemals verdünnen oder mischen. Beim Umfüllen in Nachfüllpackungen sollte man darauf achten, dass der Inhalt nicht verunreinigt wird.

Kosmetikprodukte trocken, kühl und dunkel lagern. Dies gilt insbesondere bei kurzer Mindesthaltbarkeit.