Können alle Patienten noch versorgt werden? Lauterbach bezweifelt das. Foto: imago images/Markus van Offern

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich in der Nacht zu den immer voller werdenden Covid-Intensivstationen in der Coronakrise geäußert. Auf Twitter teilte Lauterbach einen Artikel des Kölner Stadtanzeigers, in dem der Arzt Michael Hallek die offenbar angespannte Situation in der Uni-Klinik in Köln beschreibt. Lauterbach nimmt darauf auf Twitter das Wort Triage in den Mund. „Die weiche Triage, suboptimale Versorgung durch Verlegen oder Verschieben, hat schon begonnen. Die Lage spitzt sich täglich zu. Und wir diskutieren immer noch über 21 Uhr Ausgang oder nicht...“, schreibt er auf Twitter. Am Abend sprach er noch bei Maischberger, über die drohende Ausgangssperre in Deutschland.

Wie der Sender n-tv am Morgen meldet, werden 4680 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Von den Betroffenen werden 2653 invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten gibt das Divi-Register mit 3770 an. Das entspricht einem Anteil von 14,1 Prozent. Der Sender beruft sich auf das Register der Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi).